Mittwoch, 28. April 2021

Road to Rotterdam (30/39): Slowenien


Slowenien - Slovenia - Slovenija - 
Slovenië

Hauptstadt: Ljubljana
Einwohner: 2,1 Mio.
Tritt beim ESC an seit...: 1993
Zuständiger Rundfunk: RTVSlo
Bestes Ergebnis: 7. Platz (1995, 2001)

Der Beitrag für den ESC 2020:
Interpret: Ana Soklič
Song: Voda
Gesungen auf: Slowenisch
Feedback: Böse Zungen behaupten, "Voda" sei eine Fassung von Svalas "Paper" gewesen, nur ohne die Beats per Minute. Tatsächlich war das Lied, welches im letzten Jahr den slowenischen Vorentscheid EMA gewonnen hat eine sehr langsame, fast schon andächtige Nummer. Ana kann gut singen, leider wäre sie mit diesem öden Lied allerdings eindeutig baden gegangen.

Der Beitrag für den ESC 2021:
Interpret: Ana Soklič
Song: Amen
Gesungen auf: Englisch
Text & Musik: Ana Soklič, Bojan Simončič, Žiga Pirnat, Charlie Mason
Auswahlmodus: Interne Auswahl der Interpretin, nachdem diese im Vorjahr schon den slowenischen Vorentscheid gewonnen hat. Der Titel wurde im Rahmen einer speziellen Show von RTVSlo vorgestellt.
Tritt an im...: 1. Halbfinale von Rotterdam am 18. Mai

Über den Interpreten:
 
Ana Soklič wurde am 10. April 1984 in Savica im Nordwesten Sloweniens geboren und hat seit 2004 immer mal wieder einige Singles herausgebracht, sowohl in englischer als auch in slowenischer Sprache. Zuletzt war dies vor ihrer EMA-Teilnahme der Song "Temni svet". 2020 meldete sie sich mit dem selbst komponierten "Voda" bei der EMA an und konnte sich im Superfinale mit 54% gegenüber ihrer Konkurrentin Lina Kuduzović durchsetzen. Bedingt durch die Absage der Eurovision 2020 nominierte sie der slowenische Rundfunk ohne Vorentscheid für dieses Jahr. Wieder hat sie neben Bojan Simončič an "Amen" mitgewirkt, das sich in diesem Jahr das Schicksal teilt, den gleichen Titel zu tragen, wie der österreichische Beitrag von Vincent Bueno.

Meine Meinung zum Beitrag: "Amen" war der Spätzünder der Saison. Am Anfang dachte ich mir "Na ja...", dann irgendwann kam die Erleuchtung und heute finde ich den slowenischen Beitrag super. Klar, es ist eine Ballade wie man sie schon 287x gehört hat, aber insbesondere nach dem zweiten Refrain bricht das Lied aus sich heraus, was ich fantastisch finde. Zudem muss man Ana hervorragende Live-Qualitäten zugestehen. Ich fürchte zwar, dass Slowenien in diesem Jahr im Semi auf der Strecke bleibt, dennoch gibt es von mir 8/12.

Ana Soklič - Amen

1 Kommentar:

  1. SI: Ana Soklic hatte etwas ganz anderes als ihren Vorjahresbeitrag angekündigt und kam doch wieder mit einer eher sperrigen Ballade um die Ecke. Doch aus irgendeinem Grund gefällt sie mir gut. Ana's tiefe Stimme könnte es sein, oder auch die Steigerung hin zum letzten Refrain oder das allgemein vorherrschende Gospel-Feeling des Songs. Allgemein wird der Song als recht chancenlos eingestuft, ich sehe hingegen vor allem bei den Jurys ein Dark-Horse-Potenzial, denn die letzten beiden Jury-Ergebnisse haben gezeigt, dass Gospel dort für heillose Ekstase sorgt (siehe: Österreich 2018 und Schweden 2019).

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