Dienstag, 3. Dezember 2019

News-Splitter (782)



Niederlande - Gestern wurde die Bühne des Eurovision Song Contests 2020 vorgestellt und wie schon in vielen der letzten Jahre stammt der Entwurf vom Österreicher Florian Wieder, der sich mit seinem Vorschlag gegen diverse andere Entwürfe durchsetzen konnte. Dabei wurde bekannt, dass der Greenroom 2020 wieder zurück in die Haupthalle ziehen wird und nicht, wie in Tel Aviv, in einem Nebengebäude untergebracht wird. Wieder erklärte: "Ich wollte ein unkonventionelles, minimalistisches und modernes Konzept für die Show im nächsten Jahr schaffen." Dieser Vorschlag stieß auch beim niederländischen Fernsehen auf Gegenliebe. Eindrücke der Bühne kann man sich hier auf Eurovision.tv anschauen.

Ungarn - Die Website ESCbubble.com hat mehrere Reaktionen von ungarischen Song Contest-Teilnehmern zur Absage des Landes eingefangen. So erklärte Kati Wolf in einem RTL-Interview: "Ich habe Dank der Eurovision viele neue Fans gewonnen. Seitdem ich 2011 teilgenommen habe war ich in ganz Europa unterwegs und ich denke, dass wir hinfahren und performen und nicht bloß zuhause rumsitzen sollten." Auch AWS-Sänger Örs Siklósi erklärte: "Wir sind durch unsere Teilnahme gewachsen. Ich bin sehr traurig darüber, dass Ungarn nächstes Jahr nicht teilnimmt. Ehrlich gestanden habe ich den Wettbewerb vor unserer Teilnahme nicht beachtet, aber dieses Jahr habe ich alles verfolgt und Joci angefeuert."

Malta - Im Rahmen der Six Chair Challenge beim maltesischen X Factor-Ableger haben sich neben sechs "Girls" auch sechs "Groups" für die nächste Runde qualifizieren können. In der Show setzten sich Bloodline, Chord, Reign, Sweet Chaos, Yazmin & James sowie die "Girl Group without a name", bestehend aus Ema, Megan, Demi, Chanelle und Maya Sesay durch. Bemerkenswert ist hierbei, dass Maya Sesay während der Show eigentlich die Gruppe 6Teen anführte und nachträglich gefragt wurde bei der namenlosen Formation der anderen vier Mädels aufzutreten. X Factor dient in diesem Jahr schon zum zweiten Mal, den maltesischen Vertreter für die Eurovision zu finden.

Slowenien - Nachdem über drei Wochen hinweg Kandidaten für die zweite Runde von EMA Freš ausgewählt wurden und mit Stella, Younite und Martina die ersten Kandidaten für das Finale ermittelt wurden, fanden vergangene Woche die "Happy Losers"-Duelle statt. In denen konnten sich Parvani Violet, Saška, Pia Nina, Nuša Pliberšek und Alfirev qualifizieren. Somit verbleiben noch zwei freie Startplätze für den Vor-Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Hierfür findet unter allen bisher ausgeschiedenen Kandidaten eine letzte Runde statt, das Finale von EMA Freš bringt dann zwei Kandidaten hervor, die einen Startplatz bei der richtigen EMA erhalten.

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