

Hauptstadt
|
Algier
|
Sprachen
|
Arabisch, Tamazight
|
Fläche
|
2.381.741km²
|
Währung
|
Algerischer Dinar (DA)
|
Einwohner
|
41,7 Mio.
|
Internet-TLD
|
.dz
|
Zeitzone
|
UTC +1
|
Wiki-Info
|
Algerien gliedert sich in eine sehr dicht bevölkerte Küstenregion, in der auch die größten Städte des Landes wie Oran, Constantine oder die Hauptstadt Algier mit ihrer kolonial geprägten Altstadt liegen und eine fast unbewohnte weitläufige Wüstenregion jenseits des Atlasgebirges. Der Süden des Landes wird vor allem von Berbern bewohnt, die halbnomadisch der Wüste und den Temperaturen der Sahara trotzen. Die bekannteste Gruppe der Berber dürften die Tuareg sein, deren Verbreitungsgebiet sich noch weiter südlich bis nach Mali und in den Niger ausbreitet.

Zu den typischen Musikstilen Algeriens gehört der Raï. Ab Ende der 70er Jahre fand er auch Eingang in die Popularmusik Algeriens, durch Einsatz von Synthesizern und Computerbearbeitung gelangten einige Interpreten auch außerhalb Algeriens in den Fokus der Öffentlichkeit, darunter Cheb Mami oder der heute vorgestellte Cheb Khaled. Er wurde 1960 in Oran geboren und gilt heute als bekanntester algerischer Musiker. Durch den hohen Anteil algerischstämmiger Bürger in Frankreich erreichen seine Lieder auch dort häufig Spitzenpositionen, etwa der Titel "Aïcha" im Jahr 1996, der zigfach gecovert wurde oder 2009 der Song "Même pas fatigué". Hier soll es heute aber um seinen Titel "C'est la vie" gehen, der immerhin die #4 in Frankreich erreichte.
Cheb Khaled - C'est la vie