Dienstag, 23. Oktober 2018

News-Splitter (679)



Dänemark - Trotz 20%iger Budgetkürzung hat das dänische Fernsehen seine Pläne für den nationalen Vorentscheid, den Dansk Melodi Grand Prix 2019, erörtert. Demnach findet das Finale des Vorentscheids am 23. Februar in der Boxen in Herning statt. Der Ticketverkauf für die Show startet am Freitag, den 26. Oktober. Somit findet der dänische Vorentscheid bereits zum fünften Mal in Folge in Jütland statt, die Boxen hat sich zudem um die Austragung des Eurovision Song Contests 2014 beworben, unterlag schlussendlich aber der Hauptstadt Kopenhagen. Für den Melodi Grand Prix können sich alle dänischen Staatsbürger bewerben.

Montenegro - Nach breiten Debatten, ob Montenegro beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv teilnehmen soll oder nicht, ist man nun zu einem Ergebnis gekommen. RTCG wird in Kürze das Bewerbungsfenster öffnen, erwünscht sind ausschließlich Titel auf Englisch oder Montenegrinisch. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist wird sich RTCG intensiv beraten und innerhalb von 30 Tagen eine Vorauswahl treffen. Ob dies in einem nationalen Vorentscheid oder einer internen Auswahl mündet ist nicht bekannt. RTCG verlangt von seinen Bewerbern, dass sie sich engagieren und willig zeigen, Montenegro zu vertreten ohne das Land in Verruf zu bringen.

Deutschland - Es ist schon etwas peinlich, wenn man seinen Terminplaner in Bezug auf den Eurovision Song Contest nicht regulieren kann. Wie der NDR mitteilt, ist der Wahl-Londoner Sebastian Schub aus dem Rennen beim deutschen Vorentscheid ausgeschieden. In seiner Begründung heißt es: "Leider habe ich mich kurz nach der Einladung zum ESC-Workshop in Köln an andere Projekte gebunden, die es zeitlich nicht möglich machen, den ESC 2019 weiter ins Auge zu fassen." Der NDR bedauert jene Entscheidung, hat aber noch einige Bewerber auf der Nachrückliste in Aussicht.

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