Dänemark - Das dänische Fernsehen DR hat die Bewerbungsphase für den Melodi Grand Prix 2027 eingeläutet. Bis einschließlich 25. Oktober können sich interessierte Komponisten und Interpreten für den dänischen Vorentscheid bewerben. Insgesamt sollen nach Senderangaben erneut acht Acts am Vorentscheid am 13. Februar in der Sydbank Arena in Kolding teilnehmen.
Der Bewerbung muss ein Audio-File sowie ein Video beigefügt sein, das den Interpreten beim Darbieten des Liedes zeigt. Komponisten, Liedtexter oder Sänger müssen entweder dänische Staatsbürger sein oder eine enge Verbindung zu Dänemark haben. Der Vorentscheid steht auch Personen mit Wohnsitz auf den Färöer-Inseln und Grönland offen. Die Lieder müssen die grundsätzlichen EBU-Regularien einhalten und nicht vorab veröffentlicht worden sein.
Für die Interpreten gilt eine Altersbeschränkung von mindestens 18 Jahren mit Stichtag Ende Mai. Dänemark sucht den Nachfolger von Søren Torpegaard Lund, der mit "Før Vi Går Hjem" den siebten Platz im Finale von Wien belegt hat. Dänemark hat den Song Contest seit seinem Debüt im Jahr 1957 bislang dreimal gewinnen können, zuletzt im Jahr 2013 mit Emmelie de Forest und "Only Teardrops".
Estland - In Estland haben Vanilla Ninja heute Abend den estnischen Vorentscheid Eesti Laul 2026 mit "Too epic to be true" vor Noëp mit "Days like this" und Ollie mit "Slave" im Superfinale gewonnen. Nach ihrer Erstteilnahme 2005 in Kiew kehrt das estnische Trio, bestehend aus Lenna Kuurmaa, Piret Järvis und Kerli Kivilaan nunmehr zum Song Contest zurück. In der ersten Wertungsrunde des Eesti Laul traten zunächst zwölf Acts auf, darunter u.a. Getter Jaani und Grete Paia. Vanilla Ninja nahmen 2005 mit "Cool vibes" für die Schweiz am Song Contest in Kiew teil.
Vanilla Ninja - Too epic to be true
Dänemark - In Dänemark hingegen konnte sich Favoritin Sissal nicht mit ihrem Song "Infinity" durchsetzen. Im Superfinale wurde die Sängerin von den Färöer-Inseln, die Dänemark 2025 in Basel vertreten hat, nur Dritte. Stattdessen fährt der 26jährige Søren Torpegaard Lund mit "Før vi går hjem" nach Wien. Er setzte sich mit 39 Punkten, davon 20 vom Televoting und 19 von der Jury gegenüber Ericka Jane mit 31 und Sissal mit 30 Punkten durch. An der ersten Wertungsrunde nahmen in Dänemark acht Acts teil.
Søren Torpegaard Lund - Før vi går hjem
Lettland - Die dritte Entscheidung des Abends fiel bei der lettischen Supernova. Dort setzte sich Atvara mit "Ēnā" ("Im Schatten") gegen neun weitere Konkurrenten durch. Dem großen Finale des heutigen Abends, bei dem per Jury- und Zuschauervoting abgestimmt wurde, gingen zwei Halbfinals mit jeweils zwölf Interpreten voran. Lettland wird nach Tautumeitas zum zweiten Mal in Folge mit einem Beitrag in der Landessprache vertreten. Nähere Einzelheiten zum lettischen Vorentscheid folgen in Kürze.
Dänemark - Während in Norwegen noch im K.o.-System eine Wildcard für den Melodi Grand Prix ausgespielt wird und Skrellex sich u.a. schon gegen Emmy, die Irland im letzten Jahr beim Song Contest in Basel vertreten hat und nunmehr auch Gothminister gegen Vika Anonymous durchsetzen konnten, hat das dänische Fernsehen DR seine acht direkt qualifizierten Acts für den Dansk Melodi Grand Prix veröffentlicht.
Die Teilnehmer des dänischen Vorentscheids:
01. - Emil Otto - Copenhagen Noir
02. - Ericka Jane - Death Of Me
03. - Lasse Skriver - Roaring Heart
04. - Late Runner - Can U Feel It?
05. - Myrkur - Touch My Love And Die
06. - Sander Sanchez - Two Spirits
07. - Sissal - Infinity
08. - Søren Torpegaard Lund - Før Vi Går Hjem
Die Stategie von DR lag darin, acht Acts zu finden, die perfekt in das Cluster des dänischen Vorentscheids bzw. auch zum Eurovision Song Contest passen, die Künstler wurden zunächst ausgewählt, die Choreographien wurden anschließend um die Acts herumgebaut. Mit dabei ist Vorjahresteilnehmerin Sissal von den Färöer-Inseln, die mit "Hallucination" 23. im Finale wurde. Der dänische Vorentscheid findet am 14. Februar in Frederikshavn statt.
Dänemark - Nach dem Bewerbungsschluss für den Dansk Melodi Grand Prix hat der Sender DR erste Einzelheiten zum Vorentscheid am 14. Februar in der Arena Nord in Fredrikshavn veröffentlicht. Produzent Erik Struve Hansen erklärte, man werde den Vorentscheid in einem neuen, modernen Gewand präsentieren, mit einer neuen Bühne, einem neuen Logo und dem Zielgruppenschwerpunkt auf der jüngeren Generation.
Insgesamt acht Beiträge sollen am dänischen Vorentscheid teilnehmen. Darunter sollen auch ehemalige Teilnehmer des Melodi Grand Prix sowie mehrere bekannte Namen, die ihr Debüt beim dänischen Vorentscheid wagen, sein. Am Freitag beginnt der Vorverkauf für die Liveshow in Fredrikshavn, in der zu jeweils 50% per Jury- und Zuschauervoting abgestimmt wird. Die Jury gliedert sich dabei in ein dänisches und eine internationales Expertenteam.
DR ist auf der Suche nach dem Nachfolger von Sissal, die mit "Hallucination" zwar nur den 23. Platz im Finale des Eurovision Song Contests in Basel belegte, dennoch die erste Interpretin seit Leonora im Jahr 2019 ist, die den Sprung in die Endrunde für Dänemark geschafft hat. Wer den dänischen Vorentscheid moderieren wird gibt DR am Dienstag bekannt. Dänemark schließt eine Nicht-Teilnahme aufgrund Israels aus und legt Wert auf den kulturellen Austausch.
Dänemark - Gustav Lützhøft, der Vorsitzende von DR Kultur hat in einem öffentlichen Statement erklärt, dass das dänische Fernsehen nicht plant für einen Ausschluss Israels beim Eurovision Song Contest zu stimmen, sofern sich der nationale Rundfunk an die geltenden Regularien des Wettbewerbs hält. Derzeit sieht man in Kopenhagen keinerlei Verstöße des Senders KAN gegen eben jene Regeln und sieht daher keine Veranlassung im November gegen Israel zu stimmen.
"DR unterstützt den ESC als kulturelles europäisches Ereignis, das seit 1956 Nationen durch Musik zusammenbringt. Daraus folgt, dass wir nicht dafür stimmen werden, ein EBU-Mitglied vom Wettbewerb auszuschließen, solange es die Regeln und Vorschriften einhält. Voraussetzung für die Teilnahme von DR am ESC ist weiterhin eine starke internationale Gemeinschaft, die Kontrolle der Sicherheit und ein unpolitischer Rahmen für den Wettbewerb.", heißt es in der Pressemeldung.
DR betont, dass die Teilnahme weder als Unterstützung noch als Protest gegen einzelne Länder zu verstehen ist, sondern man vielmehr den Wunsch äußert, die Gemeinschaft über Grenzen hinweg zu erhalten. "Der ESC muss als unpolitische Gemeinschaft erhalten bleiben. DR möchte weiterhin Teil dieser Gemeinschaft sein und hat dies der EBU mitgeteilt.", erklärteDR bereits vor wenigen Tagen. Das dänische Fernsehen setzt seine Vorbereitungen für den Dansk Melodie Grand Prix wie geplant fort.
Dänemark - Das dänische Fernsehen DR hat in einer Stellungnahme erklärt, dass man weiterhin am Eurovision Song Contest teilnehmen werde, auch wenn der israelische Rundfunk nicht von der Europäischen Rundfunkunion ausgeschlossen wird. Dennoch hat auch der Sender mit Sitz in Kopenhagen seine Teilnahme an gewisse Bedingungen geknüpft. So heißt es: "Unsere Teilnahme ist an die Bedingung geknüpft, dass es weiterhin eine starke internationale Gemeinschaft, die Sicherheit und einen unpolitischen Rahmen rund um den Wettbewerb gibt."
"Unsere Teilnahme ist weder eine Unterstützung noch ein Protest gegen einzelne Länder, sondern vielmehr der Wunsch, Gemeinschaft über Grenzen hinweg zu erhalten. In einer Zeit, die von Unruhen und Spaltung geprägt ist, lohnt es sich, sich gegenseitig an den ursprünglichen Zweck von Wettbewerben wie dem ESC zu erinnern.", so Gustav Lützhøft vom Sender DR. Dies seien etwa Begegnungen über Meinungsverschiedenheiten hinweg, DR erklärt, dass der unpolitische Charakter erhalten bleiben muss.
Diesen Standpunkt hat das dänische Fernsehen auch der Europäischen Rundfunkunion mitgeteilt und schließt sich damit dem Protest mehrerer Rundfunkanstalten nicht an. Der dänische Vorentscheid werde weiterhin wie geplant durchgeführt. Angesetzt ist der Melodi Grand Prix für den 14. Februar in der Arena Nord in Frederikshavn. In diesem Jahr wurde Dänemark von Sissal und "Hallucination" vertreten, die die erste Finalqualifikation seit 2019 schaffte. Mit 47 Punkten belegte die von den Färöer-Inseln stammende Sängerin den 23. Platz.
Österreich - Im Gastgeberland des Eurovision Song Contests 2026 haben die Vorbereitungen für die Auswahl des eigenen Beitrags offenbar ebenfalls begonnen. Der ORF akzeptiert bis einschließlich 15. September Bewerbungen von Interpreten, die anschließend von einem professionellen Scouting-Team unter der Leitung von Eberhard Forcher gesichtet werden. Bislang hat der ORF allerdings noch nicht bestätigt, dass es auch eine interne Auswahl geben wird oder ob es doch einen nationalen Vorentscheid für den Song Contest 2026 geben wird. Der letzte österreichische Vorentscheid fand 2016 statt.
Dänemark - In Dänemark hat der Sender DR mit dem Bewerbungsverfahren für den Melodi Grand Prix 2026 begonnen. Interessierte Künstler und Interpreten können ihre Beiträge bis zum 2. November einreichen, sofern sie den EBU-Regularien entsprechen. Mindestens einer der Komponisten bzw. Künstler muss die dänische Staatsangehörigkeit besitzen oder einen starken Bezug zum Land vorweisen. Der Vorentscheid steht ebenso Bewerbern aus Grönland und von den Färöer-Inseln offen. Der Interpret muss am Tag des Song Contest-Finals 2026 mindestens 18 Jahre alt sein, die Bewerbung mit mehreren Titeln ist möglich.
Island/Israel - Stefán Jón Hafstein, Generaldirektor des isländischen Rundfunks RÚV hat bereits mehrfach erklärt, den Ausschluss Israels beim Eurovision Song Contest aus geopolitischen Gründen zu unterstützen. Gleichzeitig schlägt er jedoch vor, dass ein israelischer Künstler analog wie etwa die russischen und belarusischen Athleten bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris unter neutraler Flagge starten könnte, sofern der Interpret erklärt, die Kerntugenden der Eurovision zu unterstützen und die Menschenrechte achtet. Dieser Vorschlag wäre in Hinblick auf die Eurovision bisher einmalig, da die jeweiligen Rundfunkanstalten allerdings für die Teilnahme zuständig sind, dürfte dieser Vorschlag kaum zur Anwendung kommen.
Dänemark - Und neben San Marino springt auch Dänemark auf die Liste der potentiellen Teilnehmerländer des Eurovision Song Contests 2026. Der zuständige Sender DR erklärte heute, dass der Dansk Melodi Grand Prix, sprich der nationale Vorentscheid für den Eurovision Song Contest am 14. Februar 2026 in Frederikshavn stattfinden wird. In der dortigen Arena Nord wird im kommenden Jahr der Vertreter Dänemarks ermittelt. Details zum eigentlichen Auswahlverfahren liegen aktuell jedoch noch nicht vor. In diesem Jahr wurde Dänemark von Sissal und "Hallucination" vertreten, Dänemark gelang damit erstmals seit 2019 wieder der Sprung ins Finale.
Europa - ESC-Direktor Martin Green hat sich in einem offenen Brief an die Song Contest-Gemeinschaft gewendet und neben einem Glückwunsch an JJ und den ORF bekräftigt, dass alle Televotingergebnisse rechtmäßig sind. Diese wurden von über 60 Personen beim Votingpartner Once in Köln sowie in Wien und Amsterdam im Acht-Augen-Prinzip überprüft und verifiziert. Die Reference Group des Wettbewerbs werde bei ihrer nächsten Sitzung über die Abstimmung debattieren und u.a. auch das Thema Außenwerbung auf die Agenda setzen. Ebenso soll darüber gesprochen werden, ob das Wertungssystem angepasst werden soll. Dabei geht es u.a. um die Frage, ob 20 Stimmen pro Zahlungsmethode zu viele sind oder nicht.
Estland - Der Eurovision Song Contest war für das estnische Fernsehen ERR ein voller Erfolg. Nahezu die Hälfte aller Esten hat das Finale des Wettbewerbs in Basel verfolgt. Rund 567.000 Esten sahen mindestens eine Viertelstunde der drei Shows bei ETV, ETV2 oder ETV+. Mit durchschnittlich 215.000 Zuschauern war das Finale die meistgesehene Show der Woche. ERR berichtet zudem, dass das Interesse am russischsprachigen Kommentar, der via ETV+ angeboten wurde, auf wachsendes Interesse gestoßen ist. Estland wurde in diesem Jahr von Tommy Cash mit "Espresso Macchiato" vertreten. Der Song erreichte mit 356 Punkten den dritten Platz und damit die erste Top Drei-Platzierung Estlands seit Sahlene im Jahr 2002.
Hauptstadt: Kopenhagen (967km Luftlinie bis Basel)
Einwohner: 5,9 Mio.
Amtssprachen: Dänisch
TLD, Kfz, IOC: .dk/DK/DEN
Trivia To Go:Erst kürzlich machte eine Meldung die Runde, dass Postnord in Dänemark die Briefzustellung einstellen wird und sämtliche Briefkästen im Land abgehängt werden. Zwar ist der Briefverkehr im Land ohnehin schon kaum mehr vorhanden, einen solch einschneidenden Schritt hat bisher jedoch noch kein Postunternehmen gewagt. Man werde sich zukünftig auf die Paketzustellung konzentrieren, lediglich Privatanbieter würden weiterhin Briefe und Postkarten in Dänemark austragen. Neben dem Fortschritt in der Digitalisierung von Nachrichten dürften auch die enormen Portogebühren ein Hauptgrund für die Einbußen sein, ein Brief im Inland kostet ab vier Euro aufwärts, ab 2026 hat dies nun ein Ende.
Text & Musik: Chris Rohde-Frisk, Lina Spangsberg, Linnea Deb, Malthe Johansen, Marcus Winther-John, Melanie Gabriella Hayrapetian, Sissal Jóhanna Norðberg Niclasen
Auswahlmodus:Dansk Melodi Grand Prix, nationaler Vorentscheid mit acht Interpreten am 1. März in Herning. Abgestimmt wurde in zwei Wertungsrunden, im Superfinale wurde zu 50% per Jury- und Zuschauervoting entschieden
Teilnahme im...: 2. Halbfinale am 15. Mai
Sissal Jóhanna Norðberg Niclasen wurde im Februar 1995 in Tórshavn auf den Färöer-Inseln geboren und wuchs bereits in einer Künstlerfamilie auf. 2005 gewann sie den färöischen Kinderwettbewerb Nósa Barnaprix, 2010 kam ein Sieg bei Ársins Songrødd hinzu. Es folgten einie Singleveröffentlichungen, die erste EP "Hear me now" erschien allerdings erst im Januar diesen Jahres. Somit ist "Hallucination" mehr oder weniger auch ihr erster Titel, mit dem sie sich einem größeren Publikum präsentiert. Nach Reiley, der Dänemark 2023 in Liverpool vertreten hat, ist Sissal die zweite Sängerin von den Färöer-Inseln, die Dänemark beim Eurovision Song Contest vertritt.
Platzierung in den Wettquoten: 29 von 37 (150/1)
Eurofires Meinung: 3 von 12 Punkten
Nach der kurzzeitigen Retrowelle mit Fyr og Flamme und Reddi präsentiert und Dänemark seit letztem Jahr wieder durchschnittliche Radioklänge, die man ohne Mühen auch auf einer Überlandfahrt hören kann, ohne dass sie stören. So verhält sich das auch mit "Hallucination", eine ganze Reihe skandinavischer Komponisten hat am dänischen Beitrag herumgewerkelt, das Ergebnis ist wie so oft in Dänemark "Mittelmaß". Mit dieser Art von Beiträgen kann man beim Eurovision Song Contest allerdings nichts gewinnen und ich schätze, dass Dänemark auch in diesem Jahr wieder in der Relegation verbleibt und es für Sissal kein Wiedersehen im Finale von Basel geben wird.
Userabstimmung: Diese Abstimmung ist beendet. Das Ergebnis präsentieren wir am 4. Mai.
Zypern - Nächste Woche Dienstag steht die Bekanntgabe des zypriotischen Song Contest-Beitrags bevor. Theo Evan war der erste Interpret, der für den Eurovision Song Contest in Basel nominiert wurde, seither hat das zypriotische Fernsehen CyBC sich jedoch relativ bedeckt gehalten und nur wenige Informationen publik gemacht. Die Präsentation soll nunmehr am Dienstag, den 11. März um 19 Uhr (MEZ, 20 Uhr Ortszeit) in den Abendnachrichten erfolgen. Zum Komponisten- und Produzententeam zählt u.a. Dimitris Kontopoulos, der bereits an verschiedenen Song Contest-Beiträgen beteiligt war.
Dänemark - Nach dem absolvierten dänischen Vorentscheid hat der Sender DR die Namen der Juroren veröffentlicht. So saßen in der internationalen Jury u.a. der albanische Kommentator und Moderator Andri Xhahu und die portugiesische Sängerin Nina Pinto, die 2010 am Festival da Canção teilnahm. DR wurde wiederholt für das Wertungssystem kritisiert, da zum dritten Mal in Folge nicht der Publikumsliebling gewann. Delegationsleiter Erik Struve Hansen erklärte jedoch: "Wir haben dieses Modell, weil es das Modell des Eurovision Song Contest widerspiegelt. Wir halten es für logisch, das auch in unserer eigenen Show wiederzuspiegeln."
Aserbaidschan - Gegenüber aserbaidschanischen Medien haben die Mitglieder der Gruppe Mamagama erklärt, dass "Run with u" nur einer von insgesamt fünf Beiträgen war, mit denen sie sich für die interne Auswahl des Senders İTV beworben haben. Leadsänger Safael Mishiev erklärte, dass er den Text des Liedes bereits vor 16 Jahren geschrieben habe und das Arrangement erst für die Auswahl zum Eurovision Song Contest angepasst wurde. Für den Auftritt in Basel verspricht die Gruppe "maximale Energien" zu mobilisieren, was genau damit gemeint ist, bleibt zunächst abzuwarten. Aserbaidschan tritt im ersten Halbfinale von Basel am 13. Mai an.
Dänemark - Seit 2019 wartet Dänemark darauf, wieder einmal ins Finale des Eurovision Song Contests einzuziehen. Acht Interpreten sind diesem Aufruf gefolgt und traten in Horsens beim Dansk Melodi Grand Prix an, darunter Tim Schou, Mitglied der Formation A Friend In London, die wir schon mit "New tomorrow" 2011 in Düsseldorf gesehen haben. In einem Mix aus Jury- und Zuschauervoting haben sich zunächst drei Acts für das Superfinale qualifiziert, die Wahl fiel in der allerletzten Entscheidung auf Sissal, die mit "Hallucination" nun nach Basel fährt.
Das Ergebnis des dänischen Vorentscheids (Jury- und Zuschauervoting):
01. - 038 (20+18) - Sissal - Hallucination
02. - 037 (14+23) - Tim Schou - Proud
03. - 025 (16+09) - Adel the Second - The unluckiest boy alive
In der ersten Runde ausgeschieden:
- Mariya - I belong to me
- Max Ulver - Supernova
- Hervé Toure - Allez allez
- Maria Mathea - Air
- Andreas Kruse - Hear my prayer
Die 30jährige Sissal lebt in Kopenhagen, stammt aber eigentlich aus Tórshavn von den Färöer-Inseln, wo sie im Alter von zehn Jahren mit dem Singen begann. In Dänemark trat sie sowohl bei verschiedenen Festivals als auch vor König Frederik auf. Als musikalische Vorbilder nennt sie Dagny und Robyn. An ihrem Beitrag für Basel wirkten u.a. die schwedischen Komponistinnen Linnea Deb und Melanie Wehbe. Letzte wirkte auch an "Love is forever" von Leonora mit, der Titel mit dem Dänemark zuletzt im Finale des Eurovision Song Contests stand.
Dänemark - Auch in Dänemark beschäftigt man sich heute Abend mit der Frage, wer das Land beim Eurovision Song Contest in Basel vertreten soll. In der Jyske Bank Boxen in Horsens führten Stéphanie Surrugue und Sara Bro durch den Dansk Melodi Grand Prix, der zunächst mit acht Interpreten stattfindet. In zwei Wertungsrunde wird der Beitrag ermittelt, der die Nachfolge von Saba und "Sand" antritt, der vergangenes Jahr bereits im Halbfinale von Malmö das Nachsehen hatte. Das Votingfenster für die Zuschauer war bis gestern Nachmittag bereits einmal geöffnet, ist derzeit geschlossen und wird während der Show wiedereröffnet.
Die Teilnehmer des dänischen Vorentscheids:
01. - Mariya - I belong to me
02. - Tim Schou - Proud
03. - Max Ulver - Supernova
04. - Hervé Toure - Allez allez
05. - Maria Mathea - Air
06. - Adel the Second - The unluckiest boy alive
07. - Sissal - Hallucination
08. - Andreas Kruse - Hear my prayer
Mit Tim Schou tritt der Leadsänger der Gruppe A Friend In London (Düsseldorf 2011) erneut an. In Runde eins des dänischen Vorentscheids wird zu jeweils 50% per Jury und Televoting abgestimmt. Die drei Interpreten mit den meisten Stimmen ziehen dabei ins Superfinale ein, in dem alle Stimmen auf null gesetzt werden und noch einmal abgestimmt wird. Der Sieger darf Dänemark im zweiten Halbfinale von Basel am 15. Mai vertreten. Als Interval-Acts wurden Vorjahresteilnehmerin Saba sowie Birthe Kjær angekündigt, die 1989 mit "Vi maler byen rød" den dritten Platz in Lausanne belegte. Einen Livestream stellt der Sender DR ab 20 Uhr (MEZ) hier zur Verfügung.
Dänemark - In Dänemark hat das Voting für den Melodi Grand Prix begonnen. Bis Freitagnachmittag um 15 Uhr (MEZ) bleibt das Wertungsfenster für alle Nutzer der DR Grand Prix-App geöffnet, sofern sie aus Dänemark, Grönland oder von den Färöer-Inseln stammen. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch zunächst auf eine Stimme begrenzt. Das Wertungsfenster öffnet während der Liveshow am 1. März erneut und ist dann auch via Telefonanruf erreichbar. Zur Wahl stehen acht Interpreten, über die in zwei Runden geurteilt wird. In Runde eins stimmen Zuschauer und Juroren zu je 50% ab, drei Superfinalisten erreichen die letzte Runde, für die letzte Entscheidung werden alle Stimmen auf null gesetzt.
Spanien - Das spanische Fernsehen RTVE hat die Fortsetzung des Festivals von Benidorm in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und der Lokalregierung der Region Valencia bestätigt. Gleichzeitig wurden Änderungen im Ablauf der Show angekündigt, um einen noch größeren Markt zu erschließen. Mit 34% Marktanteil in der Zielgruppe der 13- bis 24jährigen zählt das Festival zu den beliebtesten Formaten des spanischen Fernsehens und erreicht Dimensionen wie der Eurovision Song Contest selbst. Um das Festival noch populärer zu machen, werde man in den kommenden Wochen und Monaten die Reformierung der Regeln vorantreiben, so der RTVE-Generaldirektor José Pablo López.
Österreich - "Wasted love", der österreichische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2025 soll am Donnerstag, den 6. März erstmals im Ö3 Wecker zu hören sein. Die Premiere erfolgt somit erneut in den Morgenstunden im Radioprogramm des ORF, bereits einen Tag zuvor soll Johannes Pietsch alias JJ der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz in der Wiener Staatsoper vorgestellt werden. Der Titel wurde im ersten österreichischen Songwriting Camp für den Eurovision Song Contest produziert und aus mehreren Bewerbungen durch drei verschiedene Jurys ermittelt, darunter ein 30köpfiges Panel aus österreichischen und internationalen Musikexperten, einer Fanjury sowie einem Scoutingteam des ORF.
Dänemark - Auch unser nördlicher Nachbar Dänemark veranstaltet 2025 wieder einen Dansk Melodi Grand Prix, um seinen Kandidaten für den Eurovision Song Contest in Basel zu finden. Heute Morgen gab der Sender DR seine acht Bewerber bekannt und präsentierte die dazugehörigen Titel sogleich bei Spotify. Unter den diesjährigen Bewerbern ist mit Tim Schou auch der Leadsänger der Gruppe A Friend In London, die 2011 in Düsseldorf mit "New tomorrow" bereits einmal Eurovisionsluft schnuppern durften.
Die Teilnehmer des dänischen Vorentscheids:
01. - Mariya Apollonia - I belong to me
02. - Tim Schou - Proud
03. - Max Ulver - Supernova
04. - Hervé Toure - Allez allez
05. - Maria Mathea - Air
06. - Adel the Second - The unluckiest boy alive
07. - Sissal - Hallucination
08. - Andreas Kruse - Hear my prayer
Der Dansk Melodi Grand Prix findet am Samstag, den 1. März in der Jyske Bank Boxen in Herning statt und wird neben den oben genannten Kandidaten mit Birthe Kjær und Saba zwei namhafte Interval-Acts aufbieten. Beide nahmen ebenfalls bereits am Song Contest teil, Saba verpasste im letzten Jahr mit dem Titel "Sand" den Einzug ins Finale von Malmö. Dänemark selbst wartet seit 2019 auf einen neuerlichen Finaleinzug, zuletzt gelang dies Leonora mit "Love is forever", alle darauffolgenden Interpreten verpassten den Sprung in die Endrunde.
Der dänische Delegationsleiter Erik Struve Hansen zeigt sich im Interview (auf Dänisch) mit dem Sender DR jedoch optimistisch, dass Dänemark den Trend seit 2019 in diesem Jahr umkehren kann. "Natürlich möchten wir dieses Jahr alle unbedingt ins Eurovisionsfinale einziehen und zum Glück habe ich ein wirklich gutes Bauchgefühl.", man habe sich in diesem Jahr vor allem darauf konzentriert, Beiträge auszuwählen, die auch internationale Bühnenfähigkeiten haben und einige Kandidaten ausgewählt, die sowohl stimmlich gut sind als auch eine starke Performance abliefern können.
Frankreich - In einem Interview beim Radiosender France Inter erklärte die für den Eurovision Song Contest in Basel ausgewählte Sängerin Louane, dass sie ihren Wettbewerbstitel erstmals am 15. März im Rahmen des Six Nations Tournament vorstellen wird. Am 15. März findet die fünfte Runde des Tourniers statt, in der Halbzeitpause des Rugbyspiels zwischen Frankreich und Schottland wird sie ihren Beitrag für Basel im Stade de France präsentieren. Louane wurde intern von France Télévision für die Eurovision nominiert und ist direkt für das Finale am 17. Mai qualifiziert.
Israel - Der israelische Song Contest-Beitrag von Yuval Raphael wird hingegen bereits am 9. März im Rahmen einer Sondersendung des Senders KAN vorgestellt. Ihr Beitrag wird aus über 50 Einsendungen ausgewählt, die einem Auswahlkomitee zunächst anonym vorgelegt wurden. Nachdem der Beitrag die Prüfung der Rechtsabteilung des israelischen Fernsehen passiert hat, soll er der EBU vorgelegt werden. Yuval Raphael gewann vor knapp 1,5 Wochen das Finale der Castingshow "Hakochav haba" und wird Israel beim Eurovision Song Contest in Basel im zweiten Halbfinale am 15. Mai vertreten.
Dänemark - Das dänische Fernsehen DR hat Birthe Kjær und Saba als Interval-Acts für den Dansk Melodi Grand Prix, den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest am 1. März bestätigt. Birthe Kjær vertrat Dänemark 1989 in Lausanne und belegte damals mit "Vi maler byen rød" den dritten Platz, Saba nahm im vergangenen Jahr in Malmö mit "Sand" teil, verpasste jedoch den Einzug ins Finale des Wettbewerbs. Die acht Interpreten, die heuer am dänischen Vorentscheid teilnehmen werden, sollen übermorgen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Vorentscheid findet am 1. März in der Jyske Bank Boxen in Horsens statt.
Litauen - Die zweite Vorrunde in Litauen am kommenden Samstag wird lediglich mit acht statt neun Kandidaten stattfinden. Wie der Sender LRT erklärt, hat sich Austėja Lukaitė freiwillig aufgrund eines Infekts vom Vorentscheid zurückgezogen. Die Sängerin sollte mit "Who I am without you?" an der zweiten Runde von Eurovizija.lt teilnehmen, scheidet nunmehr aber aus und wird nach Senderangaben auch nicht durch einen Ersatzkandidaten ausgetauscht. In der zweiten Vorrunde qualifizieren sich ebenfalls zwei Kandidaten für die Finalshow am 15. Februar in Kaunas.
Griechenland - Der griechische Vorentscheid "Ethnikós Telikós" am 30. Januar wird von Helena Paparizou und Sakis Rouvas moderiert. Die beiden erfolgreichsten Song Contest-Teilnehmer des Landes führen im Christmas Theater in Galatsi durch den Abend und können zwölf Interpreten ankündigen. Helena Paparizou nahm 2001 als Sängerin des Duos Antique am Song Contest in Kopenhagen teil und konnte die Eurovision vier Jahre später als Einzelkünstlerin mit "My number one" gewinnen. Sakis Rouvas nahm 2004 am Song Contest in Istanbul teil und wurde Dritter, 2009 belegte er noch einmal den siebten Platz.
Dänemark - Das dänische Fernsehen DR wird Voting für den Dansk Melodi Grand Prix am Montag, den 24. Februar öffnen. Ab dort haben die dänischen Fans die Möglichkeit ihre Stimme per App abzugeben, maximal eine Stimme pro Interpret. Das Votingfenster schließt am 28. Februar, am Tag darauf findet in der Jyske Bank Boxen in Horsens das Finale des Vorentscheids statt, der von Sara Bro und Stéphanie Surrugue moderiert wird. Der Sieger des Vorentscheids wird zu jeweils 50% per Jury- und Zuschauervoting ermittelt, insgesamt nehmen acht Interpreten an der ersten Runde teil, drei Kandidaten erreichen das Superfinale.
Dänemark - Schneller als alle anderen ist heuer Dänemark. Der dänische Sender DR hat bestätigt, dass der Melodi Grand Prix im kommenden Jahr am 1. März in der Jyske Bank Boxen in Horsens stattfinden wird. Damit ist die 55. Ausgabe des dänischen Vorentscheids die erste Show eines Teilnehmerlandes, die bereits vor dem Eurovision Song Contest 2024 abgenickt wurde. Erik Struve Hansen, Produzent des Vorentscheids erklärte, man schaue mit großen Ambitionen auf das bevorstehende Event.
"In diesem Jahr versammelte der Melodi Grand Prix mehr als eine Millionen Zuschauer zu einer Party in den Wohnzimmern im ganzen Land. (...) Das Ziel besteht darin, die Beats diesen Jahres fortzusetzen und den Dänen eine riesige Grand Prix-Party zu liefern." Eintrittskarten für den dänischen Vorentscheid gehen bereits heute ab 12 Uhr in den Verkauf. Genaue Einzelheiten zum Ablauf des Vorentscheids, etwa wie viele Teilnehmer starten werden und wie das Bewerbungsverfahren laufen wird, ließ DR bislang offen.
In diesem Jahr wird Dänemark von Saba und "Sand" vertreten. Die 26jährige, in Äthiopien geborene Saba nimmt am Donnerstag im zweiten Halbfinale von Malmö teil. Sollte sie sich für die Endrunde am Samstag qualifizieren wäre es für Dänemark der erste Finaleinzug seit 2019. Dänemark konnte den Eurovision Song Contest bislang dreimal gewinnen, zuletzt 2013 mit Emmelie de Forest und "Only teardrops". Im letzten Jahr scheiterte Reiley mit "Breaking my heart" als 14. im Halbfinale von Liverpool.