Sonntag, 14. Oktober 2018

Montenegro: RTCG ringt noch mit Auswahlmodus


Montenegro - Auch wenn die Aussagen des montenegrinischen Fernsehens RTCG etwas nebulös und nichtssagend erscheinen, so scheint sich der Sender mit Sitz in Podgorica doch ziemliche Gedanken um die Auswahl eines geeigneten Beitrags für den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv zu machen. Im Rahmen einer offiziellen Pressemitteilung erklärte man, derzeit verschiedene Modi abzuwägen.

Ob dabei auch wieder die Montevizija, der nationale TV-Vorentscheid, zum Tragen kommt ist hingegen ungewiss. So heißt es: "RTCG nutzt sein Recht und seine Verpflichtung nationale Komponisten und Autoren zu kontaktieren, die sich zu den Werten und der Kultur des Landes bekennen und ihr Land vor mehr als 200 Millionen Zuschauern vertreten möchten."

Offenbar möchte der Sender ein weiteres Debakel wie das mit Vanja Radovanović in Lissabon vermeiden. Dieser hatte wenige Stunden vor seinem Auftritt im Halbfinale bei seiner Pressekonferenz seine Befreiung vom Eurovision Song Contest gefordert. Im Halbfinale belegte er mit dem selbstgeschriebenen Titel "Inje" den 16. Platz und schied folglich im Semifinale aus. Montenegro schaffte es bisher nur zweimal, 2014 und 2015, in die Endrunde der Eurovision.

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