Donnerstag, 6. September 2018

Estland: Eesti Laul rückt terminlich nach vorne


Estland - Estland ist ein kleines Land mit einem immer größer werdenden Vorentscheid, dem Eesti Laul. Auch 2019 kommt dieser Mechanismus wieder zum Einsatz, wenn es darum geht, einen Kandidaten für die Eurovision zu ermitteln. Der neue Produzent der Show, Tomi Rahula, erklärte nun, dass es für 2019 einige Änderungen im Ablauf geben werde und man den Eesti Laul "näher an die Menschen bringen möchte".

Lies sich durch nichts irritieren
und sang auf Estnisch:
Indrek Ventmann 2018
Die beiden Semifinals bleiben bestehen, werden allerdings nicht in der Hauptstadt Tallinn stattfinden, entsprechende Verhandlungen mit anderen Gastgebern laufen bereits. Schon am 26. Januar startet das erste Halbfinale, am 2. Februar findet die zweite Vorrunde statt. Die Zahl der Teilnehmer wird von bisher 20 auf 24 aufgestockt, jedes Halbfinale wird somit mit zwölf Interpreten übertragen. Die Namen der Halbfinalisten sollen am 15. November präsentiert werden.

Das Finale mit den ausgewählten Favoriten der Halbfinals findet schon am 16. Februar und nicht wie üblich Anfang März statt. Wer als Komponist am Eesti Laul teilnehmen möchte, wird in Zukunft 25€ an ERR zahlen müssen, sofern der Song auf Estnisch vorgetragen wird. Andere Sprachen, darunter das in den Lyrics vieler Nationen dominierende Englisch, sollen mit pauschalen 50€ berechnet werden. Mit diesem Schritt möchte das estnische Fernsehen lokale Künstler fördern und zur Teilnahme am Eesti Laul motivieren.

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