Montag, 23. Mai 2011

Israel: Die alljährliche Feiertagsdiskussion


Israel - Fast schon genauso obligatorisch wie die zwölf Punkte von Zypern an Griechenland ist im Vorfeld eines jeden Eurovision Song Contest die Frage, ob Israel wieder daran teilnehmen wird. Grund ist in diesem Jahr das jüdische Wochenfest, das so genannte Shavu'ot am 27. Mai 2012.

Die israelische IBA hat nach Medienberichten bei der European Broadcasting Union angefragt, den Wettbewerb um eine Woche zu verschieben, um auch 2012 am Song Contest teilzunehmen. Die temporären Daten wurden auf den 22., 24. und 26. Mai nächsten Jahres festgelegt. Da jüdische Feiertage bereits bei Sonnenuntergang beginnen, ist auch der Abend des Samstags Teil des offiziellen Feiertages.

Eine Änderung der festgelegten Termine bedarf einer Zustimmung durch die IBA, der ausrichtenden Rundfunkanstalt iTV sowie den übrigen Delegationen. Wie ESCtoday.com weiterhin meldet, stellt auch die offene Grenze Aserbaidschans zum Iran ein potenzielles Opt-Out Israels beim nächsten Contest dar, Aserbaidschan sowie iTV und die EBU müssten ein gewisses Maß an Sicherheit garantieren, um die israelische Delegation zu schützen hieß es.

Am 20. Juni werden die offiziellen und endgültigen Termine des Eurovision Song Contest 2012 diskutiert und verbindlich festgehalten. Israel nahm 1980, 1984 und 1997 aufgrund von Feier- und Gedenktagen nicht am Wettbewerb teil, seither gab es jedoch immer einen Kompromiss am Song Contest teilzunehmen, etwa in diesem Jahr, als man automatisch für das zweite Semifinale gesetzt war.

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