Montag, 9. Mai 2011

Eurovision 2011: EBU erklärt neue Votingreihenfolge


Deutschland - Und jetzt, immerhin noch fünf Tage vor dem Finale des Eurovision Song Contest wurde das Geheimnis gelüftet, warum beim Delegationstreffen im März, bei dem die Startreihenfolge der Nationen in den Halbfinals und im Finale ausgelost wurde, nicht auch gleichzeitig die Votingreihenfolge ausgelost wurde, wie es in den letzten Jahren üblich war.

Der Grund ist folgender: Die Juroren der 43 Nationen stimmen live über das Juryfinale, sprich die zweite Generalprobe des Eurovision Song Contest ab. In den vergangenen Jahren wurde den Jurys ein Videotape mit der Aufzeichnung präsentiert, somit stimmten die Juroren erst am Samstag ab. Mit Hilfe der Vorverlegung soll es der EBU möglich sein, eine Votingreihenfolge festzulegen.

Die bis dahin gesammelten Ergebnisse sowie Votingtrends in einigen Ländern sollen es möglich machen, eine möglichst spannende Votingreihenfolge zu garantieren, sodass der Sieger erst recht spät eindeutig auszumachen ist. Da es in diesem Jahr keinen eindeutigen Topfavoriten gibt, könnte dieser Effekt zusätzlich verstärkt werden und wir könnten erstmals seit Einführung der beiden Halbfinals ein spannendes Voting erleben, wie in den Zeiten als es noch keine Vorrunden gab.

Ob die Methode der EBU aufgeht wird sich am Samstagabend im Finale zeigen, ich kann mir aber vorstellen, dass diese Votingreihenfolge ein paar mehr Herzschläge fördert, um dem Motto "Feel your heart beat" gerecht zu werden.

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