Freitag, 31. August 2018

Israel: EBU fordert Vorbereitungen auch am Samstag



Israel - Der Supervisor des Eurovision Song Contests, der Norweger Jon Ola Sand, hat in einem Interview mit israelischen Medien erklärt, dass es unerlässlich ist, dass auch am Samstag gearbeitet wird und man keine Zeit verlieren darf, um die Mammutaufgabe der Ausrichtung von Europas größter Unterhaltungsshow zu stemmen. Demnach müsse sich Jerusalem, sofern es für die Ausrichtung ausgewählt wird, auch damit arrangieren, dass die Richtlinien des Sabbats vorübergehend außer Kraft gesetzt werden.

"Um den Eurovision Song Contest auszurichten muss es möglich sein 24/7 zu arbeiten, auch in den Wochen vor dem Wettbewerb um sich darauf einstellen zu können.", heißt es in der Erklärung von Sand in einem öffentlich ausgestrahlten Bericht von Jon Ola Sand im israelischen Fernsehen. Es führe kein Weg daran vorbei, um die Eurovision auszurichten, dies habe bei der Europäischen Rundfunkunion auch die höchste Priorität. Ob dies ein Dämpfer für die Song Contest-Bestrebungen von Jerusalem sein könnten, ist nach wie vor offen. 

Sand reagierte damit auf die Stimmen, die forderten, die Aufbauten und Proben während zwischen Freitag- und Samstagabend ruhen zu lassen, um die Leitlinien des Sabbats nicht zu verletzen. Insbesondere religiöse Führer hatten sich schon nach dem Sieg von Netta Barzilai in Lissabon für die Einhaltung jener Grundsätze ausgesprochen. Von Boykottabsichten im Falle der Wahl von Jerusalem habe Jon Ola Sand aber noch von keiner Rundfunkanstalt etwas gehört.

1 Kommentar:

  1. Man sollte diese religiösen Pappnasen einfach ignorieren. Aber ich hab ja immer noch Hoffnung, dass es in Tel Aviv stattfindet

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