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| Heck moderierte die ZDF-Hit- parade von 1969 bis 1984 |
Deutschland - In dieser Woche verstarb Dieter Thomas Heck, ein Mann, der in den 70er und 80er Jahren die Welt des deutschen Schlagers in die Wohnzimmer der Bundesrepublik brachte und für Kurzweil sorgte. Von 1969 bis 1984 moderierte der gebürtige Flensburger das Format, das er gemeinsam mit Rundfunkregisseur Truck Branss entwickelte. Und wer seine Moderationen verfolgt hat, merkte wie sehr er mit Herz un Seele für den deutschen Schlager lebte. Bereits vor der Hitparade moderierte Heck im Saarländischen Rundfunk die "Deutsche Schlagerparade". Der deutsche Schlager, der Ende der 60er Jahre schon aus der Mode kam, erlebte durch die ZDF-Sendung eine kleine Renaissance. Die Sendung lebte u.a. von der Nähe zwischen Publikum und Künstler, saßen die Zuschauer um die kleine Studiobühne herum, auch der Livegesang zum Halbplayback, also das was wir heute beim Eurovision Song Contest hören, war neu. Zum Teil saßen die Interpreten sogar im Publikum, bis sie aufgerufen wurden oder sangen von dort aus ihre Lieder. Gesendet wurde aus den Studios der Berliner Union Film in West-Berlin.
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| Ungewöhnlich kurz moderierte er Geier Sturzflug als #7 an |
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| Er hatte sie alle zu Gast: Heck mit Peter Alexander |
Bereits 1971 wurde die Show mit der Goldenen Kamera in der Kategorie "Beste Sendung für junge Leute" ausgezeichnet. Auch Song Contest-Vertreter hatten regelmäßig Auftritt, so kündigte Heck u.a. das österreichische Duo Waterloo & Robinson mit ihrem Eurovisionstitel an. Lena Valaitis, France Gall, Freddy Quinn, Dschinghis Khan, Cindy & Bert, Mary Roos, Gitte, Nicole, Marianne Rosenberg, Séverine oder Tony Marshall waren allesamt zu Gast. Nach seinem Abtritt lief die Sendung noch bis zum Jahr 2000 weiter, Hecks Nachfolge trat zunächst Viktor Worms an, ab 1990 moderierte Uwe Hübner. Am Donnerstag starb Dieter Thomas Heck, der seinem Publikum sogar die Autogrammadressen der Interpreten einblenden ließ und stets unter großem Lampenfieber litt, in Berlin im Alter von 80 Jahren.
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| Nach 183 Ausgaben war für Dieter Thomas Heck Schluss |
Einer der vielen Hundert Auftritte in der ZDF-Hitparade:
Henry Valentino und Uschi - Im Wagen vor mir












