Freitag, 24. August 2018

Portugal: RTP erwirtschaftet vier Millionen Verlust



Portugal - Wie Recherchen portugiesischer Websites ergeben haben, hat der Sender RTP bei der Organisation des Eurovision Song Contests in diesem Jahr ein Minus von rund vier Millionen Euro eingefahren. Insgesamt wurden rund 20 Millionen für die Veranstaltung ausgegeben, durch Gebühren, Ticketverkäufe und Sponsorenzahlungen wurden jedoch nur 16 Millionen Euro eingenommen.

Der Eurovision Song Contest dürfte dennoch ein Erfolg für den Sender RTP und das Land Portugal gewesen sein, zeigte es sich doch, insbesondere nach der desaströsen Vorbereitung des Wettbewerbs von Kiew 2016, als guter Gastgeber und empfing zahlreiche Journalisten und Fans aus der ganzen Welt. Trotz allem scheint die finanzielle Situation beim Sender, auch durch eingekaufte Übertragungsrechte der Fußball-WM angespannt zu sein.

Demnach hat RTP auch für die Rechte an der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland rund 12,6 Millionen Euro ausgegeben, allerdings nur rund sieben Millionen an Erlösen durch die Übertragung eingefahren. RTP versicherte jedoch, dass man trotz der schwierigen finanziellen Situation dafür Sorge tragen werde, dass keine Angestellten von RTP unter dem Engpass zu leiden haben, ein Versprechen gab die Senderführung aber nicht ab.

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