Samstag, 21. August 2021

News-Splitter (872)


Israel
- Der israelische Vertreter für 2022 wird durch das Finale von X Factor ermittelt. Dabei werden die vier Finalisten der Show gleichzeitig auch ihre potentiellen Song Contest-Beiträge vorstellen. Hierfür hat das israelische Fernsehen bereits einen Komponistenaufruf gestartet. Die Lieder, die die Kandidaten im Finale singen werden, sollen von einem professionellen Komitee ausgewählt werden. Alle Komponisten müssen die israelische Staatsbürgerschaft besitzen, die Lieder dürfen nicht vor dem 17. Oktober öffentlich dargeboten werden. Die genauen Termine von X Factor werden in Kürze bestätigt, das Finale der Castingshow wird aller Voraussicht nach Mitte Januar stattfinden. In der Jury der Show wird u.a. Song Contest-Siegerin Netta Barzilai sitzen.

Italien 
Das Turiner Konzept steht
- Turin, die aussichtsreichste Bewerberstadt für den Eurovision Song Contest 2022 unterstreicht ihre Kandidatur, indem sie bis einschließlich heute das Logo des Wettbewerbs auf die Mole Antonelliana, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt projiziert. Das 167m hohe Gebäude kennen viele von den Zwei-Cent-Münzen Italiens und war auch Teil des Logos für die Olympischen Winterspiele 2006. Mit der Aktion wirbt die Stadtverwaltung um Zuspruch für den Song Contest im nächsten Jahr. Neben Turin sind noch zehn weitere Städte im Rennen, darunter Bologna, Mailand, Rom und San Remo. Die RAI wird in den kommenden Wochen in Abstimmung mit der EBU eine finale Entscheidung bekannt geben und den Zuschlag für 2022 vergeben.

Weißrussland
- Der Generaldirektor des Senders BTRC, Ivan Eismont, zeigte sich bedrückt, dass sein Sender nicht mehr berechtigt ist am Junior Eurovision Song Contest teilzunehmen. In einer Sendung erklärte Eismont: "Wir sind mehr betrübt darüber, dass wir nicht mehr an dem Kinderwettbewerb teilnehmen können, als an der Erwachsenenausgabe.", schließlich habe man den Wettbewerb zweimal gewonnen und ausgerichtet. Dies seien Momente, die man BTRC nicht mehr nehmen könne. Die Trauer um den erwachsenen Contest halte sich in Grenzen, schließlich sei es regelmäßig zu Skandalen um diese Veranstaltung gekommen, die "von denselben Leuten initiiert wurden, die uns aus der EBU ausgeschlossen haben", so Eismont.

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