Donnerstag, 5. August 2021

Italien: RAI berät über Song Contest-Finanzierung


Italien - Nun... der Sommer schlägt in diesem Jahr wieder ein, seit über einer Woche hat meine Suche nach Nachrichten rund um die Eurovision keine großen Treffer erzielt. Wir können nunmehr aber vermelden, dass sich das Executive Board des italienischen Senders RAI heute zusammensetzt und über die Ausrichtung des Song Contests 2022 berät. Bei dem Treffen, bei dem u.a. die neue Generaldirektorin Marinella Soldi anwesend ist, geht es u.a. um die Finanzierung des Wettbewerbs, sowie um die Frage, in welcher Stadt die Eurovision stattfinden könne.

Ergebnisse werden jedoch nicht vor Ende August erwartet, da sich das italienische Fernsehen auch mit der Europäischen Rundfunkunion abstimmen muss. Viele Zeichen sprechen jedoch dafür, dass der Wettbewerb in Norditalien stattfinden wird, aller Voraussicht nach in Turin oder in Mailand. Nähere Einzelheiten liegen noch nicht vor, auch die EBU hat sich offenbar bis auf weiteres in die Sommerpause verabschiedet. Sobald nähere Infos vorliegen, werden wir natürlich darüber berichten. Ansonsten liegen auch aus anderen Nationen keine Nachrichten vor, offenbar ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk Europas noch mit den Olympischen Spielen beschäftigt.

Dabei kann ich übrigens anmerken, dass San Marino heute bereits seine dritte Medaille gewonnen hat. Obwohl das NOK San Marinos seit 1960 an den Spielen teilnimmt, dauerte es bis 2021, ehe die erste Bronzemedaille von Sportschützin Alessandra Perilli gewonnen werden konnte. Nach einer weiteren Silbermedaille im Mixed Trap kam heute noch einmal Bronze im Ringen hinzu. San Marino steht damit im Medaillenspiegel auf Rang 69, genauso wie die Mongolei und damit vor Nationen wie Kasachstan, Ägypten, Aserbaidschan, Argentinien oder Litauen, das bisher noch keine einzige Medaille gewonnen hat.

1 Kommentar:

  1. Marinella "Soldi" - Was für ein passender Name, wenn es um Geld und Finanzen geht...

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