Donnerstag, 19. August 2021

Schweiz: Gleiches Konzept wie in den letzten Jahren


Schweiz
- "Vom 1. September bis zum 15. September 2021 um 12.00 Uhr sind Songwriterinnen, Produzenten, Künstlerinnen und Texter eingeladen, ihren Song für die Schweiz am Eurovision Song Contest 2022 einzureichen.", so liest sich die Einladung des Schweizer Fernsehens an interessierte Komponisten und Interpreten, sich für die erneute interne Auswahl für den Song Contest in Italien vorzubereiten. Wie schon in den letzten Jahren wird ein 100köpfiges Panel darüber entscheiden, wer die Nachfolge von Gjon's Tears antritt.

Hinzu kommt eine zwanzigköpfige Fachjury, bestehend aus Menschen, die in ihren jeweiligen Heimatländern bereits in der Song Contest-Jury saßen. Anfang 2022 soll der Beitrag für Italien dann durch die Senderunion von SRF, RTS, RSI und RTR bekannt gegeben werden. Das komplette Regelwerk für die Beiträge kann man sich hier anschauen. Gesucht wird ein zeitgemäßer Song, der internationalen Anforderungen gerecht wird, des weiteren möchte das Schweizer Fernsehen gern Lieder auswerten, die ein aktuelles Thema bearbeiten bzw. Emotionen bei den Zuschauern und Juroren weckt.

Unter Punkt 23 heißt es zudem, dass die Staatsbürgerschaft keine Bedingung für die Auswahl darstellt, lediglich bei Punktegleichstand bevorzugt der Schweizer Rundfunk Interpreten mit Schweizer Staatsangehörigkeit bzw. einem permanenten Wohnsitz in der Schweiz. Es gilt im Streitfall das deutsche Regelwerk des Schweizer Auswahlverfahrens. Damit setzen SRF und Co. ihren erfolgreichen Weg der letzten Jahre fort. Mit Luca Hänni und Gjon's Tears wurden in den vergangenen Ausgaben Beiträge gefunden, die sich beim Song Contest beide in den Top Five platzieren konnten.

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