Mittwoch, 3. Juni 2020

News-Splitter (809)



Andorra - Gegenüber ESCtoday.com hat das andorranische Fernsehen RTVA erneut betont, dass man nicht am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen werde. Der Sender habe keine Ambitionen nach zwölfjähriger Abwesenheit ein Comeback zu starten, heißt es aus Andorra la Vella. Pläne von Susanne Georgi, ihr Land mit großzügigen finanziellen Mitteln zurückzubringen ließ RTVA unkommentiert. Die Teilnahme hängt in Andorra im Wesentlichen vom Goodwill der Regierung ab, die den Sender bezuschussen müsste.

Schweden - In Schweden schreitet der Radiowettbewerb P4 Nästa voran. Gleich sechs Regionen des Landes haben ihre Kandidaten für die Ausscheidung von Sveriges Radio ermittelt. Ermittelt wurden Markus Hakim, Canvas, Henna Lacabanne, Nina Bring, Hilde & Erik sowie Linnéa Lindgren jeweils von einer Jury sowie den Zuhörern der lokalen Radiostationen. Einer der 25 regionalen Kandidaten der Radiostationen erhält eine Wildcard für das Melodifestivalen 2021. Das Finale von P4 Nästa findet am 12. September mit acht von 25 Kandidaten statt. Bis zum 17. Juli werden eben jene 25 Kandidaten ermittelt.

Ungarn - "Mostantól", der Siegersong der ungarischen TV-Show "A Dal", die bis zum letzten Jahr als nationaler Vorentscheid für den Eurovision Song Contest zum Einsatz kam, hat einen Chartsrekord in Ungarn gebrochen. Das Lied von Gergő Rácz & Reni Orsovai hält sich seit nunmehr 19 Wochen an der Spitze der ungarischen Charts, so lange wie noch kein anderer Titel in der Geschichte der Top 40-Liste des Landes. Das offizielle Musikvideo hat mittlerweile fast 20 Millionen Aufrufe, unter allen "A Dal"-Gewinnern hat nur "Origo" von Joci Pápai mehr Aufrufe. Aus nicht näher erläuterten Gründen hat das ungarische Fernsehen seine Teilnahme 2020 abgesagt und "A Dal" unabhängig vom Eurovision Song Contest durchgeführt.

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