Dienstag, 30. Juni 2020

Video: Kristína Peláková - Dráčik


Slowakei - Es war (und ist) eine der größten Ungerechtigkeiten in der Geschichte des Eurovision Song Contests, das vorzeitige Ausscheiden der Slowakei im Halbfinale von Oslo 2010. Kristína Peláková reiste als Mitfavoritin nach Norwegen, nur um dann mit einer wunderschön choreographierten Darbietung von "Horehronie" als Vorletzte wieder zurück zu fahren. Es war der Anfang vom Ende für die Slowakei beim Eurovision Song Contest, die sich ohnehin nur viermal zuvor beim Wettbewerb hat sehen lassen.

Ihr Ausscheiden hat Kristína nicht geschadet, in der Slowakei ist sie noch heute ein gefeierter Star, der immer noch fleißig musiziert und neue Lieder veröffentlicht. Die recht maue Nachrichtenlage der letzten Tage nehme ich nun zum Anlass um Werbung für ihr neues Album "Svetielka" ("Frühstück") zu machen. Es wurde im März diesen Jahres veröffentlicht und enthält zwölf Lieder, die sich alle durch eine zerbrechliche Melodie und die wundervolle slowakische Sprache auszeichnen. 

Alle zwölf Titel kann man sich auf dem offiziellen Youtube-Kanal von Kristína anhören, stellvertretend habe ich hier das Lyrics-Video zu "Dráčik" ("Drache") verlinkt. Und so sehr sich andere die Erstteilnahme von Kasachstan und die Rückkehr der Türkei oder Bosnien-Herzegowina wünschen, so hoffe ich, dass die Slowakei eines Tages ein ähnliches Revival bei der Eurovision erlebt, wie Tschechien seit einigen Jahren. Daran hätte man Anfang des Jahrzehnts auch nicht geglaubt, seither war das Land dreimal im Finale.

Kristína Peláková - Dráčik

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