Samstag, 23. Juni 2018

Irland: Vizepräsident spricht sich für Teilnahme aus


Irland - Israel als Gastgeber des 64. Eurovision Song Contests steht fest, betonte die Europäische Rundfunkunion nach absolvierten Gesprächen mit einer Delegation des verantwortlichen Senders IPBC. Damit reißen die Kontroversen zwar nicht ab, zumindest einer bekräftigt allerdings die Absicht, am Wettbewerb im kommenden Jahr teilzunehmen, nämlich der irische Vizepräsident.

Tanaiste Simon Coveney erklärte in einem Interview, dass Irland durchaus Interesse daran hat, sich auch im kommenden Jahr mit einem Beitrag beim Song Contest zu präsentieren. Seit 2002 hat das Land schließlich keinen Jahrgang verpasst und ein Boykott würde noch mehr polarisieren und den Palästinensern in ihrer Situation kein bisschen helfen. Daher spricht er sich klar dafür aus, dass RTÉ auch im nächsten Jahr wieder mit dabei ist.

Insbesondere aus Irland kamen nach dem Sieg von Netta Barzilai kritische Stimmen, die sich für einen Boykott aussprachen. Insbesondere der Bürgermeister der Hauptstadt Dublin, Michael MacDonncha, erklärte, ein Eurovision Song Contest in Israel sei aus Solidarität zu den Palästinensern ohne irische Teilnahme zu absolvieren. Irland qualifizierte sich in diesem Jahr mit Ryan O'Shaughnessy erstmals seit 2013 wieder für das Finale des Song Contests.

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