Samstag, 16. Juni 2018

Türkei: Ränkespiele ermöglichten israelischen Sieg


Türkei - Normalerweise freue ich mich über jede europäische Nation, die sich für den Eurovision Song Contest entscheidet und einen eigenen Beitrag entsendet. Im Falle der Türkei bin ich offen gestanden aber mehr als froh, dass dieses Land sich weiterhin weigert ein Comeback zum Wettbewerb anzukündigen. Auch 2019 wird der Sender TRT keinen Beitrag schicken. 

Dafür prangert Premierminister Binali Yıldırım in einem TV-Interview sogar an, dass seitens der EBU im Vorfeld von Lissabon alles dafür getan wurde, einen israelischen Sieg zu gewährleisten, obwohl die Sängerin seiner Meinung nach nicht gut war. „Sie haben die Abstimmung so verändert, dass dies möglich wurde. Sie haben alles geplant, damit die Eurovision in Jerusalem stattfindet.“, so Yıldırım

In diesem Kontext trauere ich der türkischen Abkehr von Eurovision Song Contest kein bisschen nach. Wenngleich es für die türkischen Fans schade ist, die nach wie vor engagiert den Wettbewerb verfolgen, so hat ein Land mit dieser Rhetorik und diesem politischen Hinterwäldler-Apparat keinerlei Daseinsberechtigung in einer europäischen Großveranstaltung wie dem Eurovision Song Contest. Vielen Dank fürs Fernbleiben, Ankara!

1 Kommentar:

  1. Was muss das für ein Hass sein, dass sich in solch einer Art von Arroganz niederschlägt. Die Musik spaltet nicht, sondern vereint.

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