Donnerstag, 7. Juni 2018

Eurovision 2019: Ausrichtung in Jerusalem weiter unklar



Israel - Yossi Sharabi, Generaldirektor beim israelischen Ministerium für Kultur und Sport erklärte in einer Anfrage, dass eine Austragung des Eurovision Song Contests in Jerusalem ganz und gar nicht selbstverständlich ist, auch wenn seine Kollegen etwas anderes behauptet haben und damit die EBU entzürnten.

Gegenüber dem Sender Sports 5 sagte Sharabi: "Es ist noch zu früh um davon zu sprechen. Jeder möchte die Eurovision in Jerusalem haben, aber es könnte auch noch andere Überlegungen geben.", wird er auf der Nachrichtenseite Haaretz zitiert. Gegen Jerusalem sprechen insbesondere die logistischen Probleme während des jüdischen Sabbats, deren strikte Einhaltung Gesundheitsminister Yakov Litzman fordert.

Die Europäische Rundfunkunion führt noch im Juni weitere Gespräche mit dem zuständigen Sender IPBC. Bei einem ersten Treffen zeigten sich die Organisatoren der EBU wenig erfreut über das Vorpreschen einiger Parlamentsmitglieder, die bereits von einer sicheren Ausrichtung in Jerusalem sprachen. Die Ausrichtung großer Events in Jerusalem steht immer wieder in der Kritik, jüngst zog sich die argentinische Fußballmannschaft von einem Spiel zurück, nachdem dieses von Haifa nach Jerusalem verlegt wurde.

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