Donnerstag, 3. September 2020

Irland: Lesley Roy im kreativen Prozess für 2021


Irland - Schon Anfang der Woche machte die Meldung die Runde, dass Lesley Roy ihre Augen auf den Eurovision Song Contest 2021 gerichtet hat und das ohne, dass der Sender RTÉ sich bisher näher zu dem Umstand gemeldet hat, ob sie auch für das nächste Jahr nominiert wird oder nicht. Bereits im Mai, als die Songchecks des NDR online liefen, teilte Alina Stiegler mit, dass Lesley Roy sie kontaktiert und erklärt habe, dass sie 2021 in Rotterdam wieder mit dabei sein werde. Inzwischen ist dies offenbar an Bedingungen geknüpft.

Demnach würde das irische Fernsehen sie wieder nominieren, sofern sie einen "Bombensong" im Gepäck hat. Hierfür hat die Sängerin von "Story of my life" in den letzten Wochen und Monaten einige Kontakte spielen lassen und sich u.a. mit Jowst, Erik Dahlqvist, dem Komponisten von Dotters "Bulletproof" und Lasse Piirainen, eines Hälfte des finnischen Duos Norma John kurzgeschlossen, wie sie auf Twitter mitteilt. Ob bei der Online-Session etwas Produktives herausgekommen ist, wurde bisher nicht erläutert.

Das irische Fernsehen RTÉ hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam zwar schon längst bestätigt, ließ sich die Option einer Künstlernominierung bisher aber offen. Das Land mit den meisten Siegen im Wettbewerb hat seit Jahren eine chronische Durststrecke, wenn man einmal von den Ausreißern durch Jedward und Ryan O'Shaughnessy absieht. Aufgrund der erstarkten Schweden wackelt nunmehr der Rekord von sieben Siegen, den Schweden mit einem weiteren Erfolg relativieren könnte.

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