Samstag, 19. September 2020

Eurovision 2021: Vier Wege zum Song Contest


Niederlande - Die Europäische Rundfunkunion hat vier mögliche Szenarien ausgetüftelt, die je nach Situation im Mai zum Tragen kommen. Damit möchte die Organisation auf jegliche Form von Beschränkungen in den Niederlanden und Europa reagieren können um den Eurovision Song Contest 2021 definitiv auszurichten. Die Maßnahmen reichen hierbei von einem "gewöhnlichen" Song Contest mit Publikum und Side Events bis hin zu einem Lockdown-Szenario. Folgende Optionen behält sich die EBU vor:

Szenario A - Normal Eurovision Song Contest
Der unwahrscheinlichste Fall dürfte der sein, dass der Wettbewerb in Rotterdam ohne Einschränkungen vonstatten geht. Hierbei ist Publikum im gewohnten Rahmen vorgesehen, auch die Interpreten reisen und performen nach Rotterdam, ein Pressezentrum wird installiert und Rahmenveranstaltungen finden wie gewohnt in der Stadt statt.

Szenario B - Socially distant Eurovision Song Contest
Die Show findet im Ahoy in Rotterdam statt, allerdings mit einem reduzierten Publikum, das den Mindestabstand von 1,5m einhalten muss. Auch die Anzahl von Delegationsmitgliedern und Journalisten wird reduziert, was mit bereits gültigen Tickets passiert muss entsprechend reguliert werden. Die Interpreten reisen auch im Szenario B nach Rotterdam.

Szenario C - Eurovision Song Contest with travel restrictions
Wie in Szenario B wird es ein eingeschränktes Angebot an Saalpublikum geben, hinzu kommt, dass Delegationen und Interpreten, die aufgrund von Einreisebeschränkungen nicht in die Niederlande reisen dürfen ihre Beiträge in ihrem Heimatland vortragen werden. Hierbei gibt es dann den unglücklichen Umstand eines Mixes aus Live- und Studioaufzeichnungen. 

Szenario D - Eurovision Song Contest in lockdown
Der Worst Case wäre, dass der Eurovision Song Contest komplett von "zuhause" stattfindet und alle Interpreten, ähnlich wie dies beim Junior Eurovision in Warschau geplant ist, in einem ähnlich ausgestatteten Studio ihren Beiträge singen. Hierbei handelt es sich dann um eine Aufzeichnung, lediglich die Moderation erfolgt live aus Rotterdam.

Diesbezüglich wurden die Moderatoren von 2020, Chantal Janzen, Edsilia Rombley und Jan Smit auch für 2021 eingespannt. "Open up" wird auch im nächsten Jahr der offizielle Slogan des Wettbewerb sein, der unpassender nicht hätte sein können. Das Bühnenkonzept des Vorjahres wird ebenfalls übernommen, lediglich bei der Produktion der Postkarten vor den Beiträgen wird es Änderungen geben. Je nachdem, wie im Frühjahr der Stand der Dinge ist, kommt das entsprechende Szenario von A bis D zum Einsatz.

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