Sonntag, 6. Oktober 2019

News-Splitter (768)



Russland - Auch Russland zählt nunmehr zu den bestätigten Nationen für den Eurovision Song Contest 2020. Delegationsleiter Yuri Aksyuta erklärte, man werde in Kürze mit den Vorbereitungen für die neue Saison beginnen. Channel One wird seinen Vertreter sehr wahrscheinlich erneut intern auswählen, genaue Einzelheiten liegen aus Moskau aber derzeit noch nicht vor. Zuletzt organisierte der Sender im Jahr 2012 einen Vorentscheid, damals gewannen die Buraovskiye Babushki mit ihrem Partysong und belegten im Anschluss in Baku den zweiten Platz. Dieses Jahr belegte Russland den dritten Platz mit Sergey Lazarev.

Frankreich - Alexandra Redde-Amiel, Delegationsleiterin und Unterhaltungsdirektorin beim französischen Fernsehen bestätigte, dass es auch 2020 wieder einen Vorentscheid geben wird. Ob man das Konzept der Destination Eurovision fortführen wird oder ein anderer Modus zur Anwendung kommen wird, ist bisher offen. Sie erkärte, man wäge derzeit verschiedene Optionen ab, sie aber bemüht, die Eurovision zu einer starken Marke zu machen und zu einem unvergesslichen Event für den France 2-Zuschauer zu machen. Die beiden Ausgaben der Destination Eurovision, bei denen Madame Monsieur und Bilal Hassani als Sieger hervorgingen, erzielten eine überdurchschnittliche Reichweite in Frankreich, wenngleich beide beim Song Contest nur Mittelfeldplatzierungen erreichten.

Zypern - Noch steht nicht fest, wer in Zypern auf die Sängerin Tamta folgen wird, wie mehrere Song Contest-Websites jedoch berichten, scheint der Kreis der möglichen Kandidaten kleiner zu werden. Angeblich sollen noch zwei männliche und eine weibliche Interpretin zu den Favoriten des Senders CyBC gehören. Einer der möglichen Kandidaten soll Vangelis Kakouriotis sein, ein 23jähriger MAD Video Music Award-Presiträger, der bei Panik Records unter Vertrag steht. Jüngst sang er bei oben genannten Awards an der Seite von Luca Hänni seinen Eurovisionstitel "She got me" in der griechischen Interpretation "Pósa xérei". CyBC selbst hat sich bislang nicht zu den Spekulationen geäußert.

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