Samstag, 20. November 2021

Irland: Delegationsleiter kündigt dreiteiliges Voting an


Irland
- In einem Podcast hat der irische Delegationsleiter Michael Kealy seine Ideen präsentiert, auf welche Art und Weise der nächste Interpret für den Eurovision Song Contest 2022 ermittelt wird. Nachdem die Rückkehr des nationalen Vorentscheids in einer Spezialausgabe der "Late Late Show" bereits bestätigt ist, geht es nun um den Wertungsmodus. Bisherige Auswahlen fanden unter dem Wertungsverfahren von jeweils 50% Jury- und Televoting statt. Nunmehr plant das irische Team offenbar auch eine internationale Jury in den Prozess einzubeziehen.

"Wir werden möglicherweise eine Kombination aus nationaler Jury, einer internationalen Jury und den Zuschauern haben, die aus den fünf oder sechs Liedern auswählen, wer nach Turin fährt.", so Kealy. Eine Option wäre es, den drei Votinggruppen jeweils ein Stimmrecht von 33% zu geben, offiziell ist das Prinzip jedoch noch nicht. RTÉ erhielt insgesamt 320 Einsendungen für den irischen Vorentscheid, die nunmehr gesichtet und aussortiert werden. Als möglichen Termin für den Vorentscheid nannte Kealy Freitag, den 21. Januar, wenngleich sich auch dies noch einmal ändern kann.

Kealy sagte auf die Frage, warum der Vorentscheid wieder im Rahmen der Latenight-Show stattfindet, dass er gerne auch ein Format wie das schwedische Melodifestivalen eingeführt hätte, dies aus finanziellen Gründen aber nicht möglich sei. Wenn man ein solch großes Projekt ins Leben rufen würde, fehle an anderer Stelle das Geld für Formate wie z.B. "Dancing with the stars". Zuletzt fand 2015 ein irischer Vorentscheid statt, damals gewann Molly Sterling mit dem Titel "Playing with numbers", der allerdings unter "Ferner liefen" im Halbfinale von Wien ausschied.

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