Sonntag, 25. Oktober 2020

News-Splitter (821)


Irland
- Ryan O'Shaughnessy hat Irland 2018 nach fünf Jahren wieder ins Finale des Eurovision Song Contests gebracht, ursprünglich war sein Beitrag "Together" aber schon ein Jahr früher für die Eurovision geschrieben worden. Wie Ryan zu Protokoll gab, nahm der Titel an der Auswahl für Kiew 2017 teil und sollte von Brendan Murray gesungen werden, jedoch von dessen Mentor Louis Walsh abgelehnt, da dieser namhaftere Komponisten für Irland verpflichten wollte. Im Jahr darauf wurde Ryan vom irischen Sender RTÉ kontaktiert, lehnte es aber zunächst ab, das Lied auf der Bühne selbst zu singen. Nachdem RTÉ ihm garantierte, selbst über das Staging und die Performance entscheiden zu dürfen, sagte er schließlich zu und belegte für Irland den 16. Platz in Lissabon.

Australien
- Im April, nach der Absage des Eurovision Song Contests, wurde Montaigne vom australischen Sender SBS für Rotterdam 2021 nominiert, wenig später starteten die Vorbereitungen, inzwischen scheint der Titel für das kommende Jahr gefunden worden zu sein. In einem Tweet erklärte sie, ihr zweiter Eurovisionsbeitrag sei so gut wie fertig und beschreibt diesen als "totally fucked". Einzelheiten, wann und wie der Titel vom australischen Fernsehen vorgestellt wird, liegen derzeit noch nicht vor. Ursprünglich hätte Montaigne in diesem Jahr mit "Don't break me" an den Start gehen sollen, coronabedingt kam es hierzu nie. SBS setzte mit ihrer Nominierung für 2021 den Vorentscheid "Australia Decides" für das kommende Jahr aus.

Moldawien
- Das moldawische Fernsehen TRM hat sich derweil immer noch nicht zu seinen Plänen für 2021 geäußert, die Teilnahme in Rotterdam wurde offiziell noch nicht kommuniziert. Dennoch gibt Natalia Gordienko fleißig Auskünfte über ihre erneute Teilnahme im nächsten Jahr. Ihr Beitrag für 2021 wird vom Dream Team um Philipp Kirkorow und Dimitris Kontopoulos geschrieben und soll keine Ballade, sondern ein Uptempo-Song im Stil von Maruvs "Siren Song" sein, es gehe darin um Sex und junge Leute, so Natalia. Das Lied wurde vor gut vier Wochen in Moskau aufgenommen, ein entsprechendes Bild aus dem Aufnahmestudio unterstreicht diese Meldung. Natalia hätte 2020 mit "Prison" an den Start gehen sollen, es wäre ihre zweite Song Contest-Teilnahme nach 2006 gewesen.

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