Montag, 12. Oktober 2020

News-Splitter (819)



Norwegen
- Das norwegische Fernsehen NRK hat die Termine seines Vorentscheids 2021 bekannt gegeben. Demnach beginnt der Melodi Grand Prix mit der ersten Vorrunde am 16. Januar 2021, wie Delegationsleiter Stig Karlsen zu Protokoll gab und wird sich jeweils samstags über sechs Wochen bis zum großen Finale in der H3 Arena im Osloer Vorort Bærum am 27. Februar erstrecken. Laut Karlsen werden alle Shows in der gleichen Örtlichkeit stattfinden, man werde jedoch einen Unterschied zwischen Vorrunden und Finale feststellen können. Der Melodi Grand Prix folgt damit in seinem Umfang dem Prinzip des Vorjahres, in dem regionale Vorrunden ausgetragen wurden.

Island
- Die isländische Song Contest-Teilnahme in Rotterdam ist bestätigt, der Künstler bzw. Auswahlmodus für 2021 jedoch noch nicht. Wie ESCxtra.com meldet, hat Daði Freyr durchaus Interesse sein Land bei der Eurovision zu vertreten, werde sich allerdings aus verschiedenen Gründen keinem Vorentscheid stellen. Mit seinem diesjährigen Beitrag "Think about things" löste er bereits vor dem Sieg beim Söngvakeppnin ein großes mediales Echo aus, RÚV ließ nach der Absage des Wettbewerbs 2020 jedoch offen, ob man Daði intern für Rotterdam 2021 setzen werde oder man doch wieder auf den bewährten nationalen Vorentscheid zurückgreifen wird. Für Mai 2020 hat Daði bisher keine terminlichen Verpflichtungen.

Türkei
- Der türkische Musiksender TMB wird nach eigenen Angaben die Türkvizyon zurückholen und das noch in diesem Jahr. Nach bisherigen Informationen ist eine Neuauflage des zuletzt 2015 ausgetragenen Wettbewerb für Musik von Turkvölkern und ethnischen Minderheiten noch für 2020 geplant, Einzelheiten gab es jedoch nicht, weder ein Termin noch ein Austragungsort stehen fest, möglicherweise werde der Wettbewerb erstmals auch online ausgetragen. Die Türkvizyon wurde nach dem Rückzug der Türkei vom Eurovision Song Contest ins Leben gerufen, um die Musik von turksprachigen Interpreten populär zu machen. Unter den Teilnehmern sind neben der Türkei und Ländern in Zentralasien vor allem russische Teilrepubliken, der Kosovo oder Nordzypern beteiligt.

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