Freitag, 8. Januar 2021

Frankreich: Dreistufiges Auswahlmodell vorgestellt


Frankreich
- Das französische Fernsehen hat am Nachmittag das vollständige Prozedere seines Vorentscheids "Eurovision France - C'est vous qui décidez" erläutert. Um den Titel für Rotterdam zu ermitteln, wendet France Télévisions einen dreistufigen Vorentscheid an, dem zunächst die Vorrunde ("Les Qualifications") vorangehen wird und bei dem sich sieben von zehn Kandidaten per Televoting unmittelbar für das Finale qualifizieren werden.

Im Anschluss daran vergibt eine Jury, in der bekannte Gesichter wie Chimène Badi, Jean-Paul Gaultier, Marie Myriam, Amir Haddad, Natasha St-Pier und Duncan Laurence sitzen, eine Wildcard, im Französischen "L'Euro Ticket" an einen der fünf nicht direkt qualifizierten Interpreten. Die acht Qualifikanten treten dann bei "Le Vote Ultime" an. Der Sieger aus 50%igem Jury- und Zuschauervoting fährt im Anschluss nach Rotterdam.

Die ursprünglichen Pläne, den Vorentscheid in eine französische Stadt außerhalb der Île de France zu verlegen sind aufgrund von Corona ad acta gelegt worden. So ist geplant, die Show in einem TV-Studio in Paris auszutragen. Insgesamt gehen zwölf Kandidaten an den Start, Tom Leeb, der im Vorjahr intern vom französischen Fernsehen ausgewählt wurde, lehnte eine Teilnahme 2021 ab und machte den Weg frei für ein neues Vorentscheidungskonzept. Frankreich ist als Big Five-Mitglied direkt für das Eurovisionsfinale gesetzt.

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