Freitag, 15. Januar 2021

Eurovision 2021: EBU nach wie vor zuversichtlich


Niederlande
- Ein Gefühl der Zuversicht versuchte Executive Producer Sietse Bakker im Interview mit dem niederländischen Magazin nu.nl zu vermitteln. Er betonte noch einmal, dass der Eurovision Song Contest 2021 stattfinden werde, "no matter what". Allerdings räumte er auch ein, dass die Europäische Rundfunkunion, die ausrichtenden Sendeanstalten und die Organisatoren im Ahoy nach wie vor in regem Austausch stünden und im Februar noch einmal zu Gesprächen zusammentreten werden.

Ein gewohntes Szenario, wie wir es all die Jahre erlebt haben, wird 2021 aller Wahrscheinlichkeit nicht umzusetzen sein, die täglichen Nachrichten und Meldungen über Ein- und Beschränkungen dürften diese Variante schlichtweg unmöglich machen. Bakker hält auch das Szenario D am Leben, das den Kandidaten des Wettbewerbs lediglich einen aufgezeichneten Auftritt im eigenen Land ermöglicht.

Bei diesem Szenario greifen strenge Regeln, so sei es dem entsprechenden Rundfunk gestattet, lediglich eine Stunde zu drehen um den Auftritt in den Kasten zu bekommen, Schneide- und Masteringarbeiten dürfen nicht vorgenommen werden. Die Aufnahmen müssen in einem Studio mit technisch gleichen Voraussetzungen wie im Ahoy produziert werden. Man sei aber gewillt, diese Methode von vorab aufgezeichneten Performances nach Möglichkeit zu umgehen.

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