Donnerstag, 9. April 2020

Niederlande: 6,7 Millionen für Neuausrichtung notwendig



Niederlande - Die Stadt Rotterdam ist weiterhin bemüht den Eurovision Song Contest in der Stadt zu halten. Zwar ist das Eurovisionsjahr 2020 zu Ende bevor es richtig begonnen hat, die Stadtverwaltung möchte jedoch einen Fuß in der Tür für die Ausrichtung im Jahr 2021 haben. Nun berichten niederländische Medien, dass für den Zuschlag im kommenden Jahr weitere 6,7 Millionen Euro notwendig sind, um den Wettbewerb im Ahoy in Rotterdam durchführen zu können.

Niederländische Medien berichten, dass keine Versicherung für den Schaden, der durch die Absage des Song Contests 2020 entstanden ist, aufkommen wird. In den Vertragsbedingungen war eine Absage bzw. ein Verschieben des Wettbewerbs nicht vorgesehen. Der Stadtrat von Rotterdam wird noch im April darüber beratschlagen, ob er weitere Gelder für die Finanzierung der Eurovision im kommenden Jahr bereitstellen wird. Einen Großteil der knapp sieben Millionen Euro soll in die erneute Anmietung des Ahoy sowie das Anheuern von Sicherheitskräften fließen.

Der Eurovision Song Contest hätte in diesem Jahr am 12., 14. und 16. Mai in Rotterdam stattfinden sollen, 41 Nationen waren für den Wettbewerb gemeldet. Die Europäische Rundfunkunion bekräftigte in dieser Woche erneut, dass es den Rundfunkanstalten frei steht, ihren für 2020 nominierten Künstler auch 2021 zu entsenden, allerdings müssen diese einen neuen Titel zur Verfügung stellen, da man eine Chancengleichheit wahren möchte, insbesondere in Hinblick darauf, dass einige Länder komplett neu wählen und andere Interpreten zum Song Contest schicken werden.

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