Dienstag, 24. Juli 2018

Israel: Zwölf Millionen bei EBU zu hinterlegen



Israel - Wie die Jerusalem Post berichtet, haben zwei der drei Bewerberstädte für den Eurovision Song Contest ihre offiziellen Vorschläge öffentlich gemacht. Während Jerusalem mit der Pais Arena ins Rennen geht, die bis zu 11.000 Zuschauer fassen kann und erst vor vier Jahren eröffnet wurde, bewirbt sich Tel Aviv mit dem Tel Aviv Convention Centre, dessen Pavillon 2 immerhin 10.000 Zuschauer fassen kann und im Jahr 2015 fertiggestelt wurde.

Unterdessen melden andere israelische Medien, dass die israelische Regierung bisher in der Überweisung von zwölf Millionen Euro einer Bürgschaft an die Europäische Rundfunkunion säumig ist. Die erforderliche Summe, die auf einem Konto als Kaution zu hinterlegen ist, um den Eurovision Song Contest auszutragen, wurde laut Tageszeitung "Yedioth Ahronoth" noch nicht eingezahlt. Das israelische Fernsehen IPBC hat das israelische Finanzministerium darum gebeten, die Zahlung zu veranlassen.

Eine solche Sicherheitsgarantie wurde erstmals 2017 für den Eurovision Song Contest in Kiew eingeführt und auf einem Schweizer Konto hinterlegt. Laut einem Brief des Senders an das Finanzministerium wurde bekannt, dass diese Pauschale bis zum 1. August an die Europäische Rundfunkunion gezahlt werden müsse. Unabhängig von diesem Ausstand gehen die Vorbereitung für den Song Contest 2019 weiter, im September werden bei einem erneuten Aufeinandertreffen zwischen IPBC und EBU weitere Einzelheiten beschlossen.

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