Montag, 2. Mai 2016

Tag 1: Kroatien greift zurück auf Altbewährtes



Kroatien - Wenn die Kroaten in ihrer Song Contest-Geschichte eines bewiesen haben, dann dass der von ihnen angewendete Kleiderabwurf Erfolge verspricht. Danijela hat es 1998 vorgemacht, Doris Dragović 1999 nachgemacht und auch Nina Kraljić wirft nach der ersten Strophe ihr übergroßes Regencape ab, dass mit schwarzen Zweigen verziert ist. Zunächst ist das Teil der Blickfang, spätestens, nachdem zwei ihrer Backings das Ding abreißen, beginnt man sich auf das tolle Lied zu konzentrieren.

Wie auch ihr Lied "Lighthouse" ist die Bühne in sehr kühlen Farben gehalten, mit dem Spotlight auf Nina und ihren Backings (u.a. Andrej Babić). Die Anwesenheit erfahrener Backings, darunter ja auch Martina Majerle, die 2009 mit Quartissimo in slowenischen Diensten stand, bedeutet Nina sehr viel und geben ihr Sicherheit. Insgesamt hatte Nina dreimal die Gelegenheit ihren Song zu singen und sich auf der Bühne sicher zu fühlen. Insgesamt eine stimmige erste Probe, wenngleich es nach Ungarn leicht abfällt.

Beim Meet & Greet wurde Andrej nach dem Erfolgsrezept für einen Eurovisionssieg gefragt, woraufhin er kleinlaut erklären musste, dass er keines habe, schließlich hat er noch nicht gewonnen. Im Mittelpunkt stünde aber Nina, eine gestandene Sängerin, die zwar auch aus dem Castingpool von The Voice hervorgeht, aber auf der Bühne sehr präsent ist. Mit der ersten Probe am frühen Nachmittag sei Nina aber sehr zufrieden gewesen, darauf könne man aufbauen. Und auch mir gefällt das kroatische Comeback bislang ganz gut.

Ansonsten wurde ein bisschen geschwafelt, Nina verkündete ihre Leidenschaft zur Kalligraphie und dass sie mit neumodischer Kommunikation wie Facebook oder Instagram nichts anfangen könne. Zudem präsentierte sie noch die Kunst auf ihrem Körper, Rosen oberhalb des Vorbaus, die sie an ihre Großmutter erinnern und die einrasierten Muster in ihrer Frisur. Zum Schluss offenbarte Nina noch, dass der große Umhang vom bekannten Designer Juraj Zigman stamme und 18kg auf die Waage bringt.


Nina probiert erstmal das Stockholmer Leitungswasser aus
Erste Koordination auf der Bühne | Das Cape wiegt stolze 18kg
Und wird ihr nach der ersten Stophe abgenommen

Kommentare:

  1. Gesanglich gut, nur finde ich die Performance etwas langweilig, ich finde dieses Cape nicht schön..aber das sieht jeder für sich anders...ich fand Ungarn auch besser.

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  2. ich finde ihr gewand garnet so hässlich... und zu nem einfachen lied passt auch ne einfache performance wenn man diese auch stimmlich stemmen kann (was Nina auch wirklich macht)

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  3. Oh Nein !! Bitte Nina ändere das !!! Ich will kein ManuEla 2.0

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