Mittwoch, 18. Mai 2016

Griechenland: ERT äußert sich zum Halbfinal-Aus


Griechenland - Bekanntermaßen hat sich Griechenland mit seiner Band Argo erstmals nicht für das Finale des Eurovision Song Contests qualifizieren können. Heute hat sich erstmals der Generaldirektor des Senders ERT zu Wort gemeldet und den Hauptverantwortlichen, Dionisis Tsaknis, der die Band intern ausgewählt hat, in Schutz genommen. Die Kritik im Land richtete sich weniger gegen die Band, sondern gegen das Auswahlverfahren des griechischen Fernsehens.

"Es ist unergründlich, unfair und unmoralisch, den Direktoren von ERT, Herrn Tsaknis, für die Auswahl des Songs, den ERT zur Eurovision geschickt hat, anzugreifen. Entscheidungen werden geschlossen vom gesamten Management getroffen, wie bei jeder großen Veranstaltung. In diesem Fall hat ERT mehrere Künstler angefragt, das Land im Wettbewerb zu vertreten. Viele von ihnen haben höflich abgelehnt, aufgrund des Wettbewerbcharakters.", so die Erklärung.

Es ginge nicht um die Qualifikation, heißt es weiter, die Gruppe hätte die Hochachtung für ihren Einsatz verdient. Viele wünschen sich, wie der Senderpräsident zugab, dass ERT die Aufgabe des Eurovision Song Contests einem anderen Sender überträgt. Ob diese Antwort den griechischen Medien nun ausreicht bleibt abzuwarten, der Schuss eine vollkommen unbekannte Band ohne Zustimmung der Bevölkerung nach Stockholm zu schicken, stieß bei den Griechen jedenfalls auf harsche Ablehnung.

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