Freitag, 6. Mai 2016

Tag 5: Auf ins Utopian Land



Griechenland - Hätte eine der beiden Sängerinnen ein schwarzes Kleid an, würden sie optisch ein bisschen an Baccara erinnern, auch mit ihrer Bewegungen, aus dem Hintergrund der Bühne nach vorne schreitend, ihnen folgt der Rapper, irgendwie sieht die Choreographie sehr lustig aus, es geschieht viel, zum Schluss kommt der Trommel voll und ganz zum Einsatz, auch ein halbnackter Tänzer wird geboten, es fehlt im Prinzip nur noch jemand der Seilspringt.

Scheinbar haben die Griechen noch ein Schippchen draufgelegt, die choreographische Leistung wertet das er schwierige Lied mit den pontischen Einflüssen etwas auf. Allerdings wird sich Griechenland in der Summe wahrscheinlich schwer tun. Was wäre in Athen wohl los, sollte es Griechenland einmal nicht ins Finale schaffen? Vielleicht wissen wir es in vier Tagen.

Anders als in vergangenen Jahren lief die griechische Pressekonferenz dem Einvernehmen nach sehr ruhig und ohne extreme Jubelstürme ab. Ob die Frontsängerin nicht in der Lage war ihre Anfangstöne richtig abzuliefern oder tatsächlich die Tontechnik verantwortlich war, wie die Delegationsleiterin bezichtigte, werden wir nicht erfahren, die Stimmung jedenfalls schien bei der griechischen PK sehr gedämpft. Insgesamt schien die griechische Leitung damit beschäftigt, ihre Schäfchen zu hüten, da die Argos sich häufig widersprachen.

Wie man die Zeit bis zum Semifinale nutzen werde, die eine sagte, man werde hart arbeiten und proben, die andere werde viel schlafen. Dann erklärten die Argos noch Sinn und Ursprung des pontischen Dialekts, näheres Interesse zeigte die Moderatorin der Konferenz jedoch nicht und spielte auf die Kostüme an, die weiß gehalten und Reinheit symbolisieren sollen. Die Gruppe selbst machte einen sehr sympathischen Eindruck, Dank der resoluten Delegationsleitung kamen diese aber offenbar nicht zu eigenen Aussagen. Fakt ist jedoch, dass man den gestrigen Abend gemeinsam mit den Zyprioten, der Armenierin und Ira Losco aus Malta bei einer gemeinsam Verköstigung nationaler Speisen verbrachte.




Nette Truppe, aber irgendwie wird man mit dem Lied nicht warm
Team Griechenland bei ihrer Pressekonferenz
Nationale Instrumente sind bei Pressekonferenzen immer ein Gimmick das zieht

Kommentare:

  1. Ich finde das wirkt teilweise so lustlos, gesanglich ist es besser als erwartet. Kann aber gut und gerne im Finale drauf verzichten.

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  2. Die Performance finde ich nicht im geringsten finalwürdig und das wahl- und lustlose Herumgehüpfe finde ich ganz schlimm.

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  3. Die Performance finde ich nicht im geringsten finalwürdig und das wahl- und lustlose Herumgehüpfe finde ich ganz schlimm.

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