Samstag, 7. Mai 2016

Tag 6: Glitzernde Momente für Australien



Australien - Dami Im sitzt wieder auf ihrem Glitzerpodest, wirkt darauf fast ein bisschen klein in ihrem Kleid, das vor Kristallen fast zu platzen droht, vorne beinfrei, hinten mit wohlwollender Schläppe, hinzugekommen sind nun hohe Hacken und glitzernder Armschmuck. Aufgrund der Höhe ihres Podests schafft sie es jedoch nicht ohne fremde Hilfe vom Podest, zwei Bühnentechniker helfen ihr in einem unbeobachteten Moment, den die Kameras nicht einfangen von ihrem Thron.

Danach singt sie im vorderen Bühnenbereich ihren Song zu Ende. Probleme bereitet ihr allerdings noch etwas das Verschieben der Hologramme im Hintergrund, das wirkt nicht so synchron, wie sich die Australier das wohl vorgestellt haben. Stimmlich gibt es jedoch keine Zweifel, dass Australien das Finale spielend erreichen wird. Jetzt hängt es nur davon ab, ob die Unsicherheitsrisiken bis zum Semifinale noch ausgeräumt werden können.

Dami räumte ein bei der heutigen Probe deutlich nervöser gewesen zu sein, allgemein habe es Schwierigkeiten mit der Umsetzung gegeben, räumt der australische Delegationsleiter Paul Clarke und bezieht sich damit auf das Herunterheben von Dami und das Verschwindenlassen des Podests. Sollten die Bühnenhelfer sie nicht in der Zeit runterhieven können, gäbe es keinen Backup-Plan, dann sehen eben 200 Millionen Menschen, dass bei der Eurovision richtig gearbeitet werde. 

Professionelle Hilfe habe sich das australische Team aber aus Schweden geholt. Anna Sahlene, die 2002 für Estland mit "Runaway" antrat und sich zwischenzeitlich beim Melodifestivalen probierte, ist im Background-Team der Australier. Es sei gut, dass man eine erfahrene Eurovisionsteilnehmerin gewinnen konnte. Dennoch gilt es für die Australier die Choreographie zu perfektionieren, anders als bei Spanien wäre dieses Gimmick nämlich nicht erwünscht.




Dami Im auf und vor ihrem Podest
Dami wusste nicht, dass die Eurovision sooo groß ist
Das Posieren für die Gazetten hat sie aber raus

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