Samstag, 7. Mai 2016

Tag 6: Der Eisbrecher in norwegischen Gewässern



Norwegen - Norwegen - Obwohl sie sehr angestrengt und kühl auf der Bühne wirkt, hat man an Agnetes Staging nichts geändert. Sie hat weiterhin ihr strahlend weißes Kleid mit den Glitzerelementen an und röhrt souverän durch den Titel "Icebreaker". Fast schon erleichtert atmet sie nach dem absolvierten Probedurchlauf auf und der Mundwinkel hebt sich ein bisschen nach oben. Bezeichnenderweise lässt mich diese ganze Nummer rein musikalisch komplett kalt.

Es ist eben schwierig, zwei Lieder mit verschiedenem Tempo in drei Minuten unterzubringen, der Zuschauer zuhause wird auch nicht näher darüber nachdenken, der denkt sich nur "Gefällt mir" oder eben nicht und genau das könnte Norwegen trotz brillant umgesetztem Gefrierpunktszenario gefährlich werden, wenn nicht im Halbfinale dann spätestens am Samstagabend. Es darf mit Spannung erwartet werden, ob Agnete heute in der Lage ist, selbst ein paar Worte an die Journalisten zu richten oder nicht.

Eine norwegische Pressekonferenz gab es zwar, jedoch wieder ohne Sängerin Agnete. Ihr gehe es gesundheitlich immer noch nicht so gut, der norwegische Delegationsleiter Stig Karlsen bat um Verständnis. Trotz ihrer Angeschlagenheit sei die Probe jedoch zufriedenstellend gelaufen und man werde im Semifinale diese Leistung abrufen. Agnete war auch die einzige Künstlerin, die heute in den Clips von Eurovision.tv nicht in der Lage war ihren Beitrag anzukündigen. Somit erleben wir Agnete tatsächlich nur auf der Bühne und erfahren weiter nichts aus Norwegen in diesem Jahr.




Wird anfangs von unten beleuchtet: Agnete aus Norwegen
Norwegen, eine Pressekonferenz ohne wirklichen Hauptakteur

1 Kommentar:

  1. Ich glaube ich finde das Kleid schlimmer als das von Poli.

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