Donnerstag, 24. Dezember 2020

Albanien: Anxhela Peristeri fährt nach Rotterdam!


Albanien
- Bei all den Fahrten nach Erfurt, gestern und heute, habe ich es zeitlich leider nicht mehr geschafft, über den Ausgang des Festivali i Këngës in Tirana zu berichten. Dort fanden sich gestern 18 Künstler zusammen, um sich von den Juroren bewerten zu lassen, die allem Anschein nach älter waren als das Festival selbst. Siegreich ging die 34jährige Sängerin Anxhela Peristeri aus Korçë hervor, die in Rotterdam nun ihren Song "Karma" singen darf, der wohl keine Übersetzung benötigt. Seit 2001 ist sie Teil der albanischen Musikszene, dazu unten mehr.

Das Ergebnis des 59. Festivali i Këngës:
01. - Anxela Peristeri - Karma
02. - Sardi Strugaj - Kam me t'ba me kajt
03. - Festina Mejzini - Kush je ti dashuri
Platzierungen unbekannt:
- Devis Xherahu - Peng
- Era Rusi - Zjarri im
- Evi Reçi - Tjerr
- Florent Abrashi - Vajzë
- Gigliola Haveriku - E lirë
- Gjergj Kaçinari - Më jep jetë
- Inis Neziri - Pendesë
- Kamela Islamaj - Ajo vajza
- Klevis Bega - Vallja e jetës
- Mirud - Nëse vdes
- Orgesa Zaimi - Valixhja e kujtimeve
- Rosela Gjylbegu - Vashëzo
- Viktor Tahiraj - Nënë
- Wendi Mancaku - Si ajo
- Xhesika Polo - Më mbron

Anxhela Peristeri
Anxhela, so viel ist bekannt, wurde 1986 geboren und begann ihre professionelle Musikkarriere im Jahr 2001 beim Këngës, zu einer Zeit, als Albanien noch nicht in die Eurovision involviert war. Damals trat sie mit "Vetëm ty të kam" auf, 2016 gab sie ihr Debüt beim zweiten großen Musikfestival, dem "Kënga Magjike" mit "Genjeshtar", wo sie den ansehnlichen zweiten Platz belegte. Ein Jahr später folgte sogar der Sieg mit dem Titel "E Çmendur", der letzte Treppchenplatz folgte 2019 mit "Dikush i imi", das auf dem dritten Rang landete. RTSH hat nun seinen Beitrag für Rotterdam gefunden, der mit aller Wahrscheinlichkeit und in albanischer Manier noch einmal durch das Tonbearbeitungsprogramm gejagt wird.

Da ich aus terminlichen Gründen sehr schlecht auf das Ausgang des Festivals vorbereitet war, kann ich "Karma" nur durch einmaliges Hören beurteilen und muss sagen, dass die diesjährige Interpretin zu der Kategorie albanischer Frauen gehört, die mit ihrem Geschrei positive Impulse in meinem Musikgehör auslösen. Melodie und albanische Intonation passen wunderbar zusammen, fast wie einst die Titel aus der Feder von Željko Joksimović, wenngleich an diesem Titel der Komponist Kledi Bahiti und Olti Curri beteiligt sind. Albanien wurde gemäß der Allocation Draw von 2020, die auch 2021 wieder Anwendung findet, dem zweiten Halbfinale am 20. Mai zugelost.

Anxhela Peristeri - Karma

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