Samstag, 3. Juli 2010

Südafrika: Ein Wort zur Spülstatistik


Südafrika - Ein Thema, dass ich in den 3½ Jahren dieses Blogs noch nicht angeschnitten habe: den Wasserverbrauch. Nicht die zur Dehydration führenden Außentemperaturen von 31°C im Schatten (aktueller Messwert meines Thermometers) sondern große Fernsehereignisse, wie das heute um 16 Uhr im Green Point Stadion von Kapstadt stattfindende Spiel der deutschen Nationalelf gegen die Mannschaft aus Argentinien, sorgen bei den Wasserwerken in der gesamten Republik für Anspannung.
"In den Pausen und nach Spielschluss rennt die ganze Stadt auf's Klo, denn während des Spiels will keiner etwas verpassen. Wenn dann alle gleichzeitig den Spülknopf drücken, werden zusätzliche Pumpen dazugeschaltet. Da muss man aber vorsichtig sein, sonst kann der starke Druck zu Rohrbrüchen führen.", sagt Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe.
Sowohl die Pausen und der Abpfiff bei Fußballspielen, als auch der deutsche Sieg beim Eurovision Song Contest ließ den Wasserverbrauch akut ansteigen, um den Bogen zum Grand Prix zu bekommen: "Die Lena-Kurve hatte auch einen ganz schönen Ausschlag.", damit sei der Wert unmittelbar nach dem Finale gemeint. Jedes Jahr steigt der Wasserbrauch während dem "Wort zum Sonntag" vor und nach dem Eurovision Song Contest in Deutschland rasant an, in diesem Jahr aber besonders.
Auch ein historischer Einblick in das Spülverhalten der Deutschen wurde gewährt: "In den Zeiten von Hans-Joachim Kulenkampff gehörte eine Programmzeitschrift zur Pflichtlektüre eines jeden Wasserwerkers. Er musste ja wissen, wann er die nächste Pumpe anschmeißen musste." Zur damaligen Zeit war die Fernsehlandschaft noch nicht so vielfältig, nach dem Ende einer großen TV-Show waren die Arbeiter in den Wasserwerken stets in Alarmbereitschaft.
In diesem Sinne, der Programmtipp:
Sa. 3. Juli 2010 - 16:00 Uhr
Fußball-Weltmeisterschaft 2010

Deutschland vs. Argentinien 
live aus dem Green Point Stadium in Kapstadt
im Anschluss: Highlights mit Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn

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