Freitag, 4. Juni 2021

News-Splitter (865)


Ukraine
- Go_A-Sängerin Kateryna Pavlenko wurde in dieser Woche mit dem "Woman of the Thrid Millenium"-Award ausgezeichnet. Ruslan Stefanchuk, Vizesprecher des Obersten Rates in der Ukraine, lobte den Einsatz der Sängerin und der Band Go_A beim Eurovision Song Contest, dass sie es geschafft haben, alt und jung gemeinsam vor dem Fernseher zusammenzubringen und "für die würdevolle Vertretung der Ukraine, für den Patriotismus und die Popularisierung der ukrainischen Kultur in der Welt". Mittlerweile gehört der ukrainische Beitrag "Shum" zu den größten viralen Erfolgen und stieg unterdessen in die globalen Billboard 200 Charts ein. Go_A belegten mit "Shum" in Rotterdam den fünften Platz im Finale.

Andorra
- Alle sechs bisherigen Vertreter Andorras beim Song Contest machen sich für eine Rückkehr des Landes stark. Auf Initiative von Susanne Georgi, die große Hoffnungen in den Dialog zwischen Regierung und dem Sender RTVA legt, haben sich auch die übrigen Interpreten geäußert, die zwischen 2004 und 2009 dabei waren. So heißt es u.a. von Gisela, die 2008 mit "Casanova" in Belgrad teilnahm: "Die Eurovision ist ein internationales Kultur-Event mit so vielen Künstlern, die etwas zu sagen haben. Für Andorra wäre diese Art der Werbung sehr wichtig." Auch von Marta Roure und Anonymous-Sänger Niki Francesca gibt es ähnlichen Zuspruch. Das andorranische Fernsehen RTVA hatte in einer ersten Stellungnahme am Sonntag nach dem Finale von Rotterdam erklärt, man plane weiterhin nicht teilzunehmen.

Schottland
- Die EBU hat die neuerlichen Teilnahmeabsichten schottischer Minister beim Eurovision Song Contest zurückgewiesen. Gegenüber der britischen Website Express.co.uk heißt es von einem Sprecher der Rundfunkunion: "Als Mitglied der European Broadcasting Union ist die BBC dafür verantwortlich, eine Bewerbung für den Eurovision Song Contest abzugeben, die das gesamte Vereinigte Königreich repräsentiert. Es gibt derzeit keinerlei Pläne dies zu ändern." Das UK wurde seit 1957 durch die BBC repräsentiert und es gibt in naher Zukunft keinerlei Absichten, die einzelnen Landesteile Wales, Schottland, England und Nordirland mit eigenen Beiträgen starten zu lassen. Der schottische Minister Alyn Smith setzt sich hingegen seit Jahren für einen eigenen schottischen Song Contest-Beitrag ein.

5 Kommentare:

  1. Die EBU ist nur noch peinlich - die USA wollte man einladen, aber europäische Länder wie Kosovo, Kasachstan oder eben Schottland dürfen nicht teilnehmen. Warum dürfen die Länder nicht selbstständig antreten? Wem schadet das denn?

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    1. Genauso wenig verstehe ich das Aussperren von Kasachstan. Jetzt haben sie die Weißrussen rausgeworfen, da wäre ein Platz frei.. das Jahr ist ja noch lang.

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    2. Ja das versteh ich auch nicht aber beim JESC da dürften sie teilnehmen, wenn sie den wollten, um den unnötigen Wettbewerb am Leben zu halten.

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  2. Die bbc hat in der ebu den grössten einfluss eine abspaltung würde die frage aufwerfen wiso die bbc noch direkt qualifizierzt ist. Andererseits ist die big 5 regel die unverschämteste regel von allen vorallem vorallem spanien uk und deutschlands direkt qualifikation muss langsam hinterfragt werden

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    1. Das frag ich mich auch, wenn wir uns dem Halbfinale stellen würden, vielleicht wäre die Qualität unserer Song besser aber auch da, würde ich es dem NDR zutrauen es zu vermasseln. Denke da ist einfach die Angst wenn Deutschland z.b im Halbfinale ausscheidet wird es weniger geschaut und die Quoten sind dann nicht gut.

      Da muss ich an 1996 denken, wo beleidigt der ESC einfach beim NDR abgeschoben wurde....

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