Mittwoch, 2. Juni 2021

News-Splitter (864)


Aserbaidschan
- Offenbar hat der Eurovision Song Contest doch etwas Völkerverbindendes. Schon während der Proben in Rotterdam machte der Shipping-Name "Efentix" die Runde, was ich zunächst nur für einen PR-Fake gehalten habe. Nach einem offiziellen "socially-distanced"-Date in einem Restaurant in Rotterdam, spricht Samira Efendi nun in einem Interview mit Sputnik Azerbaijan darüber, dass sie noch heute in regem Kontakt mit dem norwegischen Interpreten Tix steht. Sie habe Tix bzw. Andreas Haukeland zu sich nach Baku eingeladen um ihm ihre Eltern vorzustellen, aufgrund geschlossener Grenzen ist dies derzeit jedoch nicht möglich. Sie wäre sogar bereit für ihn nach Norwegen zu ziehen. Wir dürfen daher weiter gespannt sein...

Deutschland
- Wieder einmal heißt es von der deutschen Delegationsleitung über das spärliche Abschneiden von Jendrik in Rotterdam: "Jede Erklärung wäre reine Spekulation. Fest steht, dass das gleiche Prozedere in der Schweiz ausgezeichnet läuft und aber keine guten Platzierungen bringt.", so Alexandra Wolfslast. Weiterhin wolle man den Vorentscheidungs- und Auswahlmodus kritisch hinterfragen und abwägen, was man in der Zukunft besser machen könne. Das Konzept aus Jury- und Panelvoting, das analog zum Schweizer Vorentscheid auch in Deutschland Anwendung findet, wurde 2018 eingeführt. Während Michael Schulte immerhin den vierten Platz belegte, platzierten sich die S!sters und Jendrik nur jenseits der Top 20.

Israel
- Wie bereits bekannt ist, wird der nächste israelische Song Contest-Vertreter aus der Castingshow X Factor stammen. Nunmehr gab das israelische Fernsehen weitere Juroren des Formats bekannt. Während Simon Cowell nicht mehr länger Teil der Jury ist, wurden Song Contest-Siegerin Netta Barzilai, Aviv Geffen, Margalit Tsanani, Ran Danker und Miri Mesika als Juroren benannt. X Factor wird nach der Absetzung im Jahr 2018 in Israel reaktiviert, die letzte Siegerin der Show war Eden Alene, die mit "Set me free" in Rotterdam dabei war. Seit 2015 wählte das israelische Fernsehen durch die eigene Talentshow "Hakochav haba" einen Vertreter für die Eurovision. Bedingt durch die Direktnominierung von Eden Alene wurde 2021 kein neuer Kandidat gewählt und das Konzept ausgesetzt.

1 Kommentar:

  1. Ja, dann muss Deutschland nicht die Lieder schicken, die in der Schweiz abgelehnt werden wie bei Sisters...

    Wir brauchen einen TV-Vorentscheid und kein Gemauschel hinter verschlossenen Türen

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