Mittwoch, 28. Mai 2014

Österreich: ORF veröffentlicht Anforderungsprofil


Österreich - Der Vorteil an einem Eurovision Song Contest in einem deutschsprachigen Land ist für uns auf jeden Fall, dass wir Details über die Organisation der Veranstaltung erfahren, die uns in anderen Sprachen, sei es nun Schwedisch, Serbisch oder Aserbaidschanisch vorenthalten bleiben. So können wir heute sogar detailliert über den Anforderungsplan der entsprechenden austragenden Halle in Österreich berichten.
 
Der ORF hat eine entsprechende Liste veröffentlicht, in der zunächst der terminliche Rahmen auf den 19., 21. und 23. Mai festgelegt wurde. Die Halle muss mindestens sechs Wochen vor der Veranstaltung zur Verfügung stehen, sowie für zwei Begehungstermine durch die Delegationen und die EBU. Open Air-Veranstaltungen sind nicht möglich, die Halle muss überdacht, schall- und lichtgedämmt sowie klimatisiert sein und mindestens 10.000 Personen nach Installation aller Bühnenelemente fassen können, wodurch u.a. Linz schlechte Karten haben dürfte.
 
Es dürfen keine Logos oder Markennamen von Sponsoren zu sehen sein, die nicht mit der EBU kooperieren, verglichen mit der Esprit Arena 2011 in Düsseldorf. Die Hallen müssen also unter einem neutralen Namen ihre Bewerbung einsenden. Benötigt werden zudem Backstageflächen von rund 6.000m² für Catering, Garderoben, Maske und Kommentatorenkabinen sowie den Viewing Room. Das Pressezentrum muss mit rund 4.000m² bedacht werden.
 
Bis zum 13. Juni nimmt die Pressestelle des ORF Bewerbungen und die Übermittlung von Umsetzungskonzepten entgegen. Hier wird sich bereits entscheiden, welche Städte und Hallen weiterhin im Rennen bleiben können. Zuletzt gab es aus fast allen österreichischen Bundesländern Interesse an der Veranstaltung. Das genaue Anforderungsprofil des ORF kann man hier einsehen.

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