Sonntag, 30. März 2008

Warum Piero in Istanbul abstürzte


Schweiz - Neues aus der Schweiz, ein veröffentlichter Kurzartikel über Paolo Meneguzzi der Neue Luzerner Zeitung: Zitiert wird Piero Esteriore, der nach seinem grandiosen Null-Punkte-Ergebnis im Semifinale von Istanbul 2004, dem diesjährigen Schweizer Vertreter ein paar gute Tipps gibt, wie er sich auf der Eurovisionsbühne in Belgrad vermarkten soll.

"Auf der Bühne konnte ich nicht ich selbst sein, weil ich nicht meinen eigenen Song spielen durfte", berichtet Piero Esteriore der Zeitung gegenüber, entschuldigend für das bis heute schlechteste Ergebnis der Schweiz beim Song Contest. Jetzt wissen wir endlich, warum die Schweiz mit "Celebrate" wirklich abschmierte...

Weiterhin gibt es einen kollegialen Ratschlag: "Er soll einfach auf die Bühne gehen und aus seinem Lied das Beste machen. Man kann nur hoffen, dass die Länder, die ihn kennen, auch für ihn stimmen"

Verwiesen wird auf die unterstützenden Punkte Italiens, da Paolo bereits mehrfach am San Remo-Festival teilgenommen hat. Blöd nur, dass Italien gar nicht mitmacht. Paolo Meneguzzi hat dennoch keine Angst vor einem Absturz beim Song Contest, wie er der Zeitung ebenfalls berichtet: "Ich habe einen guten Song im Gepäck, der die Herzen der Leute berührt."


Zur Frage, was macht eigentlich Piero Esteriore, sei gesagt, dass sein letztes Album "Io vivo" ("Ich lebe"), dass im Oktober vergangenen Jahres veröffentlicht wurde, zu einem totalen Flop wurde. Das Album stieg auf Platz 34 der Albumcharts ein, fiel in der folgenden Woche auf die 95 und verschwand bereits nach drei Wochen aus den Top 100. Piero selbst machte zuvor Schlagzeilen, als er mit einem Auto aufgrund eines kritischen Berichts in das Redaktionsgebäude der Blick in Zürich fuhr.

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