Freitag, 5. Juni 2026

Eurovision 2026: EBU vermeldet 131 Millionen Zuschauer


Europa
- Die Europäische Rundfunkunion vermeldet 131 Millionen Zuschauer für die drei Shows des diesjährigen Eurovision Song Contests innerhalb der 35 teilnehmenden Nationen. Während im Gastgeberland Österreich mit 4,4 Millionen Zuschauern ein neuer Rekord aufgestellt wurde, liegt der Jahrgang deutlich hinter den Vorjahren zurück, nicht zuletzt aufgrund des Boykotts von fünf Nationen, darunter quotenstarke Länder wie den Niederlanden und Spanien.

Im Vergleich, der Eurovision Song Contest 2025 wurde von 166 Millionen Zuschauern in den 37 Teilnehmerländern verfolgt. Das Finale des Wettbewerbs in Wien erreichte einen durchschnittlichen Marktanteil von 42,62%, was einem Einbruch von 5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In 14 Ländern erreichte die Show mehr als 50% Marktanteil, die höchsten Werte wurden in Skandinavien verzeichnet (Finnland 92,8%, Schweden 85,5%, Norwegen 83,4%).

In anderen großen Nationen brachen die Quoten hingegen ein. So wurden in Polen 3,8 Millionen, im Vereinigten Königreich 3,7 Millionen und in Frankreich 3,3 Millionen weniger Zuschauer gemessen. Die EBU teilt weiterhin mit, dass innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Finale 5,43 Millionen Zuschauer die Show bei Youtube gesehen haben, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 4,6% entspricht.

Bezüglich der Abstimmung verzeichnet die EBU Stimmen aus 148 Nationen und Territorien, zwei mehr als im Vorjahr. Die meisten Stimmen kamen aus den USA, den Niederlanden, Kanada, Spanien, Irland, der Slowakei, der Türkei, Ungarn, den VAE und Mexiko. Seit einigen Jahren gibt es neben der regulären Televotingergebnisse aus den Teilnehmerstaaten auch noch ein Rest of the World-Voting, das als zusätzliche Zuschauerabstimmung eines Landes gewertet wird.