Dienstag, 30. Juni 2026

Nordmazedonien: Vlado Janevski mit 65 Jahren verstorben


Nordmazedonien
- Vorgestern verstarb der nordmazedonische Sänger Vlado Janevski (Владо Јаневски) im Alter von 65 Jahren nach kurzer Krankheit in Skopje. Der seit den späten 70er Jahren aktive Musiker und Songwriter vertrat die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien bei ihrem Debüt beim Eurovision Song Contest 1998 in Birmingham. Mit "Ne zori zoro" wurde er dort 19. unter 25 Teilnehmern.

Der Sänger wurde 1960 in Skopje geboren und war in den 70er und 80er Jahren Teil der bekannten jugoslawischen Gruppen Tost Sendvich und Bon-Ton, ehe er ab Ende der 90er Jahre Solopfade ging. Er nahm an diversen Musikfestivals auf dem Balkan teil, u.a. 1992 an der letzten Vorentscheidung Jugoslawiens, wo er mit gemeinsam mit der Gruppe Music Box und "Hiljadu snova" den elften Platz belegte.

1998 gewann er schließlich das Skopje Fest und damit die Berechtigung, Mazedonien beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Janevski trat als letzter Starter im Jahrgang auf, sein Beitrag, der übersetzt so viel wie "Die Sonne möge nicht aufgehen", komponiert von Grigor Koprov, ist damit der letzte in der Geschichte des Wettbewerbs, der mit vollständiger orchestraler Begleitung aufgeführt wurde. 

Vlado Janevski - Ne zori zoro

Samstag, 27. Juni 2026

Dänemark: DR öffnet Bewerbungsfenster für 2027


Dänemark
- Das dänische Fernsehen DR hat die Bewerbungsphase für den Melodi Grand Prix 2027 eingeläutet. Bis einschließlich 25. Oktober können sich interessierte Komponisten und Interpreten für den dänischen Vorentscheid bewerben. Insgesamt sollen nach Senderangaben erneut acht Acts am Vorentscheid am 13. Februar in der Sydbank Arena in Kolding teilnehmen.

Der Bewerbung muss ein Audio-File sowie ein Video beigefügt sein, das den Interpreten beim Darbieten des Liedes zeigt. Komponisten, Liedtexter oder Sänger müssen entweder dänische Staatsbürger sein oder eine enge Verbindung zu Dänemark haben. Der Vorentscheid steht auch Personen mit Wohnsitz auf den Färöer-Inseln und Grönland offen. Die Lieder müssen die grundsätzlichen EBU-Regularien einhalten und nicht vorab veröffentlicht worden sein.

Für die Interpreten gilt eine Altersbeschränkung von mindestens 18 Jahren mit Stichtag Ende Mai. Dänemark sucht den Nachfolger von Søren Torpegaard Lund, der mit "Før Vi Går Hjem" den siebten Platz im Finale von Wien belegt hat. Dänemark hat den Song Contest seit seinem Debüt im Jahr 1957 bislang dreimal gewinnen können, zuletzt im Jahr 2013 mit Emmelie de Forest und "Only Teardrops". 

Freitag, 26. Juni 2026

Kanada: CBC plant spätere Berichte zum Song Contest


Kanada
- Nachdem das kanadische Fernsehen CBC durch eine Anpassung der Mitgliedsstatuten nunmehr ein Vollmitglied der Europäischen Rundfunkunion ist, hat sich CBC, das seit 1950 assoziiertes Mitglied der EBU war, erstmals selbst in einem Beitrag zu Wort gemeldet. Leon Mar, Sprecher von CBC/Radio Canada erklärte: "Wir werden später noch ausführlicher über den Eurovision Song Contest berichten." Ein Debüt des Landes gilt nach den neuesten Entwicklungen als wahrscheinlich.

Bereits im Vorfeld des Song Contests von Wien in diesem Jahr gab es erste Anzeichen, im Haushaltsplan des Senders seien für 2025 Gelder vorgesehen, um "eine Teilnahme Kanadas am Eurovision Song Contest zu prüfen", CBC berichtet damals, dass der Premierminister Mark Carney selbst an der Initiative beteiligt gewesen sei. Song Contest-Direktor Martin Green erklärte im Mai, dass er eine kanadische Teilnahme begrüßen würde. 

"Dieses neue Kapitel in unserer Beziehung zur EBU und ihren Mitgliedern wird unsere Zusammenarbeit in einer Zeit vertiefen, in der die kollektive Wirkung der öffentlich-rechtlichen Medien von entscheidender Bedeutung ist.", so CBC-Direktorin Marie-Philippe Bouchard. Auch EBU-Generaldirektor Noel Curran erklärte, Kanada könne einen wichtigen Beitrag zur Europäischen Rundfunkunion leisten. Anders als Australien ist Kanada als Vollmitglied ohne Einladung zur Teilnahme am Song Contest berechtigt.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Irland: Gewerkschaft begrüßt RTÉ-Boykott der Eurovision


Irland
- SIPTU, die größte Gewerkschaft in Irland, hat den Boykott des Eurovision Song Contests von RTÉ begrüßt und wendet sich gleichzeitig an den Sender auch auf die geplante Übertragung der UEFA Nations League-Spiele der irischen Nationalmannschaft gegen Israel zu verzichten. RTÉ erklärte in einer Pressemeldung, dass die Ausgangssituation hier jedoch in einem anderen Rahmen stattfinde, als die freie Entscheidung des Senders, keinen Interpreten zur Eurovision zu schicken oder diese zu übertragen.

"Wir nehmen die Entscheidung von RTÉ und anderen europäischen öffentlich-rechtlichen Sendern zur Kenntnis und loben sie, die Übertragung des Eurovision Song Contest Anfang des Jahres abgelehnt zu haben. Wir fordern RTÉ auf, auch diesmal denselben moralischen Mut zu beweisen und die Übertragung der für September und Oktober geplanten Wettbewerbe zu verweigern", so SIPTU in einer Mitteilung. RTÉ erklärte, dass Übertragung der Fußballspiele hingegen vertraglich geregelt sei und ein Bruch zukünftige Vereinbarungen über Sportübertragungsrechte beeinträchtigen könne.

Den Entschluss sich dem Boykott der Eurovision 2026 anzuschließen habe RTÉ hingegen frei entscheiden können. Der Sender äußerte sich unmittelbar nach dem Finale von Wien, dass man die Situation in einigen Monaten neu bewerten werde. Sollte Israel die Teilnahme von Seiten der EBU weiterhin gestattet bleiben, gilt eine Rückkehr Irlands 2027 als unwahrscheinlich. Irland gilt innerhalb der Europäischen Union als eines der Länder, die sich historisch bedingt am stärksten mit den Palästinensern solidarisieren. 2024 erkannte Irland Palästina als unabhängigen Staat an und schloss sich der südafrikanischen Völkermord-Klage gegen Israel vor dem IGH an.

Kanada: CBC wird Mitglied in Europäischer Rundfunkunion


Kanada
- In der tschechischen Hauptstadt Prag findet derzeit die 96. Generalversammlung der Europäischen Rundfunkunion statt und dabei wurde sogleich beschlossen und bestätigt, dass der kanadische Rundfunk CBC/Radio Canada das neueste Vollmitglied der Europäischen Rundfunkunion wird. Der Sender ist bereits formell auf der Website der EBU als Mitglied gelistet. Bisher war CBC lediglich assoziiertes Mitglied, ähnlich wie etwas SBS in Australien.

CBC nimmt nun als vollwertiges Mitglied am Nachrichtenaustausch der Europäischen Rundfunkunion teil und genießt umfängliche Rechte, die u.a. auch eine Teilnahme am Eurovision Song Contest ermöglichen, ohne formelle Einladung, wie etwa im Fall des australischen Senders. Daneben wurde die Corporacio Catalana de Mitjans Audiovisuelles, kurz 3CAT, als "Ancillary Member" in die EBU aufgenommen. Die sogenannte Nebenmitgliedschaft wurde neu geschaffen und steht laut EBU-Richtlinien Rundfunkanstalten großer autonomer Sprachgemeinschaften offen.

Bezüglich des kosovarischen Rundfunks RTK gibt es bislang keinerlei neue Informationen, wenngleich Zana Spahiu, Generaldirektorin des Senders Ende Mai erklärte, dass man im engen Kontakt mit der EBU stehe. Die Generalversammlung der EBU findet heute und morgen in Prag statt, aller Voraussicht nach wird hier auch die Nachlese zum Eurovision Song Contest in Wien betrieben, dem fünf Vollmitglieder aufgrund der israelischen Teilnahme fernblieben.

Sonntag, 21. Juni 2026

Norwegen: Kirsti Sparboe mit 79 Jahren verstorben


Norwegen
- Die dreifache norwegische Song Contest-Teilnehmerin Kirsti Sparboe ist im Alter von 79 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Die Nachricht wurde von ihrer Enkelin bestätigt: "Oma ist gestern Abend im Krankenhaus friedlich eingeschlafen. Mama und ich saßen bis zum Schluss bei ihr. Ich glaube, Oma hat es sehr geschätzt, dass wir da waren. (...) Besonders traurig ist, dass ich vor sieben Wochen einen Sohn bekommen habe. Sie hat ihn nie kennengelernt."

Kirsti Sparboe wurde am 7. Dezember 1946 in Tromsø geboren und erhielt im Alter von 17 Jahren ihren ersten Plattenvertrag. 1964 hatte sie mit ihrem Lied "Ballerina" erste Erfolge in Norwegen und Schweden, 1965 nahm sie, wie auch 1967 und 1969 am Eurovision Song Contest teil, mit "Karusell" belegte sie 1965 den 13. Platz in Neapel, zwei Jahre später wurde sie mit "Dukkemann" 14. und 1969 mit "Oj, oj, oj, så glad jeg skal bli" 16. und damit Letzte im Finale von Madrid.

1970 versuchte sie ihr Glück mit "Pierre, der Clochard" beim deutschen Vorentscheid, schied jedoch in der ersten Wertungsrunde aus. Ihren größten musikalischen Erfolg verzeichnete sie 1969, als sie mit "Ein Student aus Uppsala" vierzehn Wochen in den deutschen Charts vertreten war, zeitgleich trat sie in diversen Theater- und Filmproduktionen auf. Sie gewann mehrfach den norwegischen Spellemanprisen und erhielt 1998 den Ehrenpreis der Stadt Tromsø.

Ihr bekanntester Erfolg in Deutschland: "Ein Student aus Uppsala"

Donnerstag, 18. Juni 2026

News-Splitter (1158)


Tschechien
- Nach Veröffentlichung der detaillierten Ergebnisse wurde bekannt, dass u.a. Tschechien, Zypern und Malta lediglich nur sechs statt sieben Juroren abgestimmt haben. In Luxemburg waren es im Halbfinale zudem sieben, im Finale jedoch nur sechs. Die EBU erklärt, dass es sich dabei um keinen Regelverstoß handelt: "In diesem Jahr wurden die Jurys auf sieben Mitglieder erweitert, und die Sender waren nicht verpflichtet, Ersatzjuroren zu benennen. In Tschechien beispielsweise konnte ein Jurymitglied kurzfristig nicht teilnehmen, sodass die tschechische Jury nur noch aus sechs Mitgliedern bestand."

Vereinigtes Königreich
- Niall Hay, Head of Press innerhalb der britischen Delegation, bestätigte heute, dass die BBC auch im kommenden Jahr wieder am Eurovision Song Contest teilnehmen werde. BBC Productions werde auch bis mindestens 2028 weiterhin in den Auswahlprozess für das Vereinigte Königreich einbezogen. Detaillierte Einzelheiten zum geplanten Auswahlverfahren wurden jedoch noch nicht erläutert. In den letzten Jahren hat die BBC intern ihre Interpreten und Beiträge ermittelt, dabei waren u.a. Plattenfirmen und andere Branchenpartner involviert. Mit Look Mum No Computer belegte das UK erneut nur den letzten Platz im Finale von Wien.

Monaco
- Wie Eurovoix.com meldet, hat das monegassische Fernsehen TV Monaco bislang keine Entscheidung in Bezug auf eine mögliche Rückkehr zum Eurovision Song Contest getroffen. Mehrere Quellen berichten, dass TVM angesichts von Budgeteinschränkungen die Kosten einer Teilnahme sorgfältig abwägen werde. TV Monaco wurde 2023 gegründet und im März des Folgejahres Teil der Europäischen Rundfunkunion, wodurch der Sender an Eurovisionsveranstaltungen teilnahmeberechtigt wäre. Zuletzt nahm Monaco von 2004 bis 2006 teil, damals unter der Führung der monegassischen Regierung in Zusammenarbeit mit dem damaligen EBU-Mitglied TMC. 

Donnerstag, 11. Juni 2026

Schweiz: SRG geht auf Schweizer Beitragssuche


Schweiz
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz hat seine Teilnahme am 71. Eurovision Song Contest in Bulgarien bestätigt. In einer gemeinsamen Presseerklärung der regionalen Sendeanstalten RSI, RTR, RTS und SRF erklärte man die Schweizer Song Contest-Saison für 2027 für eröffnet. Nunmehr läuft das offene Bewerbungsverfahren für den internen Vorentscheid, den die Schweiz seit Jahren mehr ansetzt und dabei auf ein Jurypanel setzt.

"Songs können weiterhin von allen Interessierten eingereicht werden. Das Zeitfenster für die Einreichung von Bewerbungen auf der Plattform srf.ch/eurovision ist offen vom 20. August 2026, 10 Uhr, bis am 7. September 2026, 23 Uhr.", heißt es in der Meldung. Wie es weiter heißt, werden die beiden Jurys, eine internationale Expertenjury und eine nationale Fanjury verjüngt, um den Vorgaben, wie sie etwa von der EBU bei der Song Contest-Jury verlangt werden, gerecht zu werden.

Delegationsleiter Yves Schifferle erklärte: "Wir wollen Songs und Artists finden, die international überzeugen und gleichzeitig authentisch zur Schweiz passen. Dafür entwickeln wir unsere Prozesse kontinuierlich weiter; auf Basis unserer Erfahrungen, mit neuen Ideen und modernen Instrumenten". Das Reglement und die Vorgaben für den Schweizer Auswahlprozess kann man sich hier (auf Deutsch) anschauen. In diesem Jahr scheiterte die Schweiz mit Veronica Fusaro im Halbfinale von Wien.

Sonntag, 7. Juni 2026

News-Splitter (1157)


Italien
- Die italienische RAI hat die Termine für das Festival di Sanremo 2027 bestätigt. Moderator und künstlerischer Direktor Stefano De Martino, der diese Rolle erstmals ausfüllt und die Funktionen von Carlo Conti übernimmt, erklärte, das traditionelle italienische Musikfestival wird in der Woche vom 16. bis 20. Februar 2027 stattfinden. Gerüchte, dass der vierte Abend von einer Cover-Night zur Suche des Eurovision-Beitrags umfunktioniert wurde sind (bisher) nicht bestätigt worden. Die RAI hat sich diesbezüglich nicht geäußert und keine Planänderungen bekannt gegeben. 

Slowakei
- Vergangene Woche sagte Jindřich Bardon, Programmdirektor von Rádio Slovensko, dass er zuversichtlich ist, dass die Slowakei in den kommenden Jahren zum Eurovision Song Contest zurückkehren wird. Bardon erklärte, STVR hätte bereits in diesem Jahr mit dem Gedanken gespielt: "Es geht um das Preis-Leistungs-Verhältnis. In diesen schwierigen Zeiten ist es für uns momentan nicht einfach." Mittelfristig sei die Teilnahme an der Eurovision jedoch wieder Thema. Die Slowakei nahm von 1993 bis 1998 und von 2009 bis 2012 am Song Contest teil und zählt zu den erfolgreichsten Nationen im Wettbewerb.

Armenien
- Der polnische Akkordeonspieler Michał Stochel hat den Eurovision Young Musicians in der armenischen Hauptstadt Yerevan gewonnen. Er setzte sich im Finale mit elf Kandidaten gegen die lettische Marimba-Spielerin Sonja Misiņa und die armenische Flötistin Elen Virabyan durch. Deutschland wurde durch die Geigerin Moë Dierstein vertreten. Für die Organisation in Deutschland ist der WDR zuständig, der die Show am 14. Juni morgens um 7:15 Uhr übertragen wird, die vollständige Show kann man sich hier in der ARD Mediathek anschauen. Der nächste Wettbewerb findet 2027 im lettischen Liepāja statt.

Freitag, 5. Juni 2026

Eurovision 2026: EBU vermeldet 131 Millionen Zuschauer


Europa
- Die Europäische Rundfunkunion vermeldet 131 Millionen Zuschauer für die drei Shows des diesjährigen Eurovision Song Contests innerhalb der 35 teilnehmenden Nationen. Während im Gastgeberland Österreich mit 4,4 Millionen Zuschauern ein neuer Rekord aufgestellt wurde, liegt der Jahrgang deutlich hinter den Vorjahren zurück, nicht zuletzt aufgrund des Boykotts von fünf Nationen, darunter quotenstarke Länder wie den Niederlanden und Spanien.

Im Vergleich, der Eurovision Song Contest 2025 wurde von 166 Millionen Zuschauern in den 37 Teilnehmerländern verfolgt. Das Finale des Wettbewerbs in Wien erreichte einen durchschnittlichen Marktanteil von 42,62%, was einem Einbruch von 5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In 14 Ländern erreichte die Show mehr als 50% Marktanteil, die höchsten Werte wurden in Skandinavien verzeichnet (Finnland 92,8%, Schweden 85,5%, Norwegen 83,4%).

In anderen großen Nationen brachen die Quoten hingegen ein. So wurden in Polen 3,8 Millionen, im Vereinigten Königreich 3,7 Millionen und in Frankreich 3,3 Millionen weniger Zuschauer gemessen. Die EBU teilt weiterhin mit, dass innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Finale 5,43 Millionen Zuschauer die Show bei Youtube gesehen haben, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 4,6% entspricht.

Bezüglich der Abstimmung verzeichnet die EBU Stimmen aus 148 Nationen und Territorien, zwei mehr als im Vorjahr. Die meisten Stimmen kamen aus den USA, den Niederlanden, Kanada, Spanien, Irland, der Slowakei, der Türkei, Ungarn, den VAE und Mexiko. Seit einigen Jahren gibt es neben der regulären Televotingergebnisse aus den Teilnehmerstaaten auch noch ein Rest of the World-Voting, das als zusätzliche Zuschauerabstimmung eines Landes gewertet wird.