Ungarn - Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar erklärte, dass er den Kulturminister bzw. Staatssekretär beauftragt hat, die mögliche Rückkehr Ungarns zum Eurovision Song Contest zu prüfen. In einem Interview mit dem ORF erklärte Magyar, die Entscheidung ob Ungarn zurückkehrt läge nicht bei ihm, er sehe jedoch keinen Grund, warum Ungarn nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen sollte.
"Es ist nicht meine Entscheidung, ob Ungarn erneut an diesem Wettbewerb teilnimmt. Ich habe viele Briefe und Bitten von jungen Menschen erhalten, Ungarn für diesen Wettbewerb zu nominieren. Daher werde ich den Kulturminister bzw. den Staatssekretär beauftragen, unsere Möglichkeiten zu prüfen (...)", so Magyar. Die endgültige Entscheidung liegt beim öffentlich-rechtlichen Sender MTVA.
Dieser wurde in den vergangenen Jahren massiv nach dem Willen Orbáns umgestaltet und ist stark unter staatliche Kontrolle geraten. MTVA hat nach dem Rückzug im Anschluss an den Song Contest 2019 nie formell einen Grund genannt, warum Ungarn sich vom Wettbewerb zurückgezogen hat. Ab 2020/21 setzte MTVA aus und formte seinen ursprünglichen Vorentscheid "A Dal" zum einem nationalen Musikfestival um.








