Bosnien-Herzegowina - Vor zehn Jahren hat Bosnien-Herzegowina zum bisher letzten Mal am Eurovision Song Contest teilgenommen und dies wird auch für ein weiteres Jahr die vorletzt letzte Teilnahme gewesen sein. Wie ESCtoday.com heute meldet, hat das bosnische Fernsehen BHRT bestätigt, keinen Vertreter zum Eurovision Song Contest schicken zu können. Weiterhin greifen die Sanktionen der EBU.
Nach wie vor hat BHRT Schulden in Höhe von über elf Millionen Euro bei der Europäischen Rundfunkunion und den Sender somit von den Diensten der EBU, einschließlich der Teilnahme am Song Contest ausgeschlossen. "Wir benötigen finanzielle Unterstützung im Kampf um den Erhalt unseres Sendesignals, da die Institutionen unseres Staates und die internationalen Vertreter nicht bereit sind, uns eine stabile, systematische Finanzierung zu ermöglichen.", so BHRT vor zwei Wochen.
BHRT hat sich inzwischen in einer Kampagne an Zivilpersonen und Unternehmen gerichtet und eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Wie der österreichische Standard berichtet, zahlt der Sender RTRS, der Rundfunk der Republika Srpska seit 2017 keine Gebühren: "Bis Ende des Vorjahres häuften sich die ausgebliebenen Beitragszahlungen der Republika Srpska auf etwa 53 Millionen Euro. Der Sender der Föderation Bosnien und Herzegowinas zahlt hingegen seinen Anteil weiterhin."








