Israel habe laut López gegen die Regeln verstoßen, sei in den letzten beiden Jahren allerdings nicht sanktioniert worden, jedes andere Land, das jene Praxis angewendet hätte, wäre sanktioniert worden, heißt es weiter. Die von der EBU umgesetzten Maßnahmen seien zwar ein Schritt nach vorn, reichen dem spanischen Fernsehen allerdings nicht aus. Es seien weitere Maßnahmen notwendig und eben diese Position werde RTVE auch bei der Generalversammlung am 4. und 5. Dezember vertreten. Folglich würde das spanische Fernsehen nach aktuellem Stand nicht an der Eurovision 2026 teilnehmen.
Slowenien - Eine ähnliche Meinung vertritt auch das slowenische Fernsehen RTVSlo. Vorstandsdirektorin Natalija Gorščak erklärte ebenfalls, dass Slowenien aus oben genannten Gründen nicht am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen werde, sollte Israel weiterhin im Wettbewerb geduldet werden. Sollte sich bei der Generalversammlung hingegen herausstellen, dass Israel ausgeschlossen werde, werden sie "selbstverständlich am Festival teilnehmen", heißt es aus Ljubljana. Einen ähnlichen Kurs verfolgen zudem die Rundfunkanstalten aus Irland, den Niederlanden und Island. Anders als in Spanien, wo das Festival von Benidorm unabhängig von der letztlichen Entscheidung für den Song Contest stattfinden wird, hat RTVSlo bisher keine Auswahlpläne vorgestellt.








