Dienstag, 26. Mai 2015

News-Splitter (427)


Israel - Nadav Guedj, der israelische Song Contest-Kandidat von Wien ist wieder in Tel Aviv angekommen. Unter großem Applaus wurde er in seiner Heimat empfangen, der er das beste Ergebnis seit 2008 bescherte. Für die IBA sollte Platz neun nach Angaben mehrerer Websites Grund genug sein, auch im kommenden Jahr einen Interpreten zu stellen. Die israelische Delegation erklärte bereits in Wien, die IBA habe die nötigen Mittel um den Wettbewerb zu veranstalten und es gäbe keine Probleme für 2016.

Deutschland - Nach den null Punkten vom Samstag meldete sich auch Ulla Wiesner zu Wort. Die mittlerweile 74jährige sagte im Interview über das deutsche Abschneiden in Wien: "Ann Sophie hat ihren Auftritt perfekt gemacht, sie hat auf jeden Fall mehr Punkte verdient. Aber ich kann sie trösten, sie wird das überstehen! Ich bin im Leben trotz null Punkten noch glücklich geworden." Ulla Wiesner selbst belegte den letzten Rang mit null Punkten beim Song Contest 1965 in Neapel.

Bulgarien - Der bulgarische Sender BNT hat trotz Nicht-Teilnahme in Wien ein Voting veranstaltet, bestellte eine Jury und ließ online über die Beiträge abstimmen. Aus Sofia hätte Italien zwölf Punkte erhalten, gefolgt von Russland, Schweden und Belgien. Hätte Bulgarien in Wien teilgenommen und hätte entsprechend abgestimmt, wäre auch Deutschland nicht punktelos ausgegangen. Bulgarien ist bemüht, 2016 zur Eurovision zurückzukehren.

Montenegro - Nach Angaben der unabhängigen Beobachter von PwC gab es bei den Jurywertungen aus Montenegro und Mazedonien Anzeichen einer Manipulation der Wertungen. Somit griff in beiden Fällen lediglich das Televoting. In San Marino wurde lediglich per Juryvoting entschieden, hierbei ist nicht bekannt, ob zu wenig Anrufe eingingen um ein repräsentatives Ergebnis zusammenzustellen oder es technische Probleme gab.

Georgien - Während des georgischen Auftritts im Finale von Wien mit Nina Sublatti gab es tatsächlich einen technischen Defekt mit der Nebelmaschine, wie die Organisatoren mittlerweile einräumten. Nina war zeitweise durch den Ausfall der Nebeltechnik kaum auf der Bühne zu sehen, was die Wirkung ihres Beitrags jedoch nicht schmälerte. "Warrior" erreichte in Wien den elften Platz.

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