Bulgarien - Unmittelbar nach dem Sieg von Dara beim Song Contest in Wien erklärte BNT-Generaldirektorin Milena Milotinova, dass die Show im kommenden Jahr in Sofia stattfinden wird. Nachdem sich nunmehr aber auch Burgas, Varna und Plowdiw für die Ausrichtung interessieren, hieß es heute vom Sender BNT, dass man voraussichtlich Mitte kommender Woche, nachdem man die 200seitige "Bibel" mit den Anforderungskriterien der EBU übersetzt und durchgearbeitet habe, einen Bewerbungsprozess interessierter Städte mit den erforderlichen Kriterien starten werde.
Kosovo - Der kosovarische Rundfunk RTK hat die Rückkehr der Show "Akordet e Kosovës" angekündigt, um diesen in Zukunft als Vorentscheid für den Eurovision und Junior Eurovision Song Contest nutzen zu können. Das Festival ersetzt das Festivali i Këngës, welches in den vergangenen drei Jahren stattfand. Ziel sei es, die kosovarische Musikszene zu fördern und gleichzeitig, sollte der Sender EBU-Vollmitglied werden, ein Format zur Ermittlung des nationalen Beitrags für die Eurovision zu finden. RTK bewirbt sich seit Jahren vergeblich um die Mitgliedschaft in der Rundfunkunion.
Niederlande - Gegenüber der Nachrichtenagentur AD erklärte der niederländische Rundfunk Omroep Max, dass man gerne für die Niederlande am Song Contest teilnehmen wolle, sollte sich der bisher zuständige Sender AVROTROS weiterhin für einen Boykott der Veranstaltung aussprechen. "Der Eurovision Song Contest ist wichtig für die Niederlande, und ich denke, wir sollten einfach mit einem Künstler teilnehmen... Auch wenn wir das Vorgehen der israelischen Regierung verurteilen, muss das nicht zu einem Boykott führen.", so Generaldirektor Jan Slatter. AVROTROS wartet die Entwicklungen innerhalb der EBU ab, Omroep Max ist ebenfalls Mitglied der EBU.








