Samstag, 25. März 2017

Eurovision 2017: EBU appelliert an Präsidenten



Europa - EBU-Supervisor ist mit einem erneuten Vorschlag an die Öffentlichkeit getreten, um Julia Samoylova in Kiew auftreten zu lassen. Nachdem der Vorschlag mit der Zuschaltung per Satellit ausgeschlagen wurde sagte er heute, dass sich die EBU weiterhin an die Regeln der ukranischen Behörden halten werde, trotzdem eine Lösung für das Problem sucht, das in 62 Jahren Eurovisionsgeschichte einmalig ist.

"Wir haben den ukrainischen Premierminister und die Regierung der Ukraine darum gebeten, ihre Entscheidung zu überdenken, sodass jegliche Einreisesperren erst nach dem Eurovision Song Contest greifen. Unser Hauptziel ist es, dass Russland Teilnehmer auf der Bühne im Mai in Kiew bleibt. Wir arbeiten hart daran.", so Jon Ola Sand am Samstag. Unterdessen gibt es auch Rückmeldung einzelner Delegationen, die damit eigentlich nichts zu tun haben.

Der dänische Unterhaltungschef und ehemalige Executive Producer des Wettbewerbs in Kopenhagen, Jan Lagermand Lundme sagte, der Eurovision Song Contest dürfe nicht zu einem politischen Schlachtfeld werden. Man darf davon ausgehen, dass die ukrainischen Behörden auch diesen Vorschlag der EBU ablehnen werden und somit deutet immer mehr darauf hin, dass die 62. Eurovision ohne russische Beteiligung stattfindet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen