Donnerstag, 23. März 2017

Russland: EBU bietet Liveschaltung nach Russland an!



Russland - Neues zum Fall Russland beim beim Eurovision Song Contest. Die EBU hat in einem Statement erklärt, dass die Teilnahme der russischen Song Contest-Interpretin Julia Samoylova doch noch möglich ist, trotz eines gestern auferlegten Einreiseverbots durch ukrainische Behörden für die russische Interpretin, und zwar per Satellitenzuschaltung.

Julia Samoylova ist die erste Interpretin in der 62jährigen Song Contest-Geschichte, die nicht live am Austragungsort dabei sein kann und trotzdem teilnehmen dürfte. Die EBU hat Channel One die Möglichkeit aufgezeigt, im zweiten Semifinale am 11. Mai per Satellitenstream in die Show hereingeschnitten zu werden. Der Auftritt erfolgt live, jedoch von russischem Territorium aus. Im Falle einer Qualifikation für das Finale würde dort die gleiche Methode zum Einsatz kommen.

EBU-Supervisor Jon Ola Sand kommentierte die gestrige Entscheidung der Ukrainer mit Enttäuschung und sagte, man werde den Dialog mit den ukrainischen Behörden weiter führen um eine Teilnahme aller 43 Kandidaten zu ermöglichen. Ob das russische Fernsehen auf diese Lösung eingeht ist noch nicht bekannt, die Europäische Rundfunkunion hält Russland mit diesem Angebot jedoch weiterhin im Wettbewerb.

Kommentare:

  1. Ich weiß nicht so recht. Einerseits wäre es der Kompromiss der sich am ehesten anbieten würde, andererseits würde ich es für Julia schade finden. Wenn man am ESC teilnimmt sollte man auch die Erfahrung im vollem Umfang genießen können. Diese spezielle Stimmung von den die restlichen Teilnehmer könnte sie gar nicht wahrnehmen. Ich bin kein Fan von ihr geschweige denn vom Song, aber im Endeffekt gönnt man jedem diese Erfahrung. Ich fände es konsequenter wenn Russland dieses Jahr aussetzen würde, einen neuen Interpreten + Song würde ich zwar auch begrüßen empfinde ich zum jetzigen Zeitpunkt aber als unrealistisch (obwohl vielleicht hat Robbie ja doch Bock :D). Julia würde ich dann für 2018 nominieren, damit sie nicht tatsächlich nur als Provokationsmittel von Channel One gilt, denn sie persönlich schätze ich nicht so ein, dass sie nur zur ukrainischen Provokation zugesagt hat.

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  2. Wollen die uns verarschen?!
    Also sorry, aber irgendwie gerät die ganze Sache aus den Fugen!
    Die Russen haben sich an die veröffentlichte Liste seitens der Ukraine gehalten (Teilnehmer, die in der Ukraine nicht auftreten dürfen, da sie die Krim als russisch ansehen).
    Dann wurde Julia als Provokation nominiert...
    Anschließend hackte die Ukraine nach, und fand heraus, dass sie auf der Krim war - und zwar hat sie diese nicht von ukrainischem Boden betreten...
    Artsvik aus Armenien eventuell auch, aber der armenische Sender dementierte den Vorgang einer Kontrolle seitens der Ukraine..
    Man merkt einfach, dass die Ukraine Russland nicht beim ESC haben möchte. Mit aller Gewalt sucht man sich nen Hacken! Bei anderen Nationen ist man da gelassener.
    Man kann es denen nicht verübeln, aber das müssen die privat austragen! Wenn ein Gastgeberland nicht alle Nationen und Interpreten willkommen heißt, sollte man der Ukraine den ESC entziehen! Und da muss die EBU jetzt man fair bleiben. Ne Live-Schaltung ist total dämlich...
    Wieso sperrte man den Libanon? Wieso kriegen Armenien und Aserbaidschan regelmäßig Abmamhnungen? Als Gastgeber versagt die Ukraine kläglich...

    Nur so mal nebenbei: Ich stehe hinter keiner Nation, aber das brannte mir grad auf der Zunge!

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