Dienstag, 21. März 2017

News-Splitter (560)



Australien - Der australische Delegationsleiter Paul Clarke räumte heute ein, dass die Nominierung des 16jährigen Isaiah Firebrace nicht die erste Wahl des Senders SBS war. Welche Namen vor Isaiah auf der Wunschliste des australischen Fernsehens standen, offenbarte er jedoch nicht. Isaiah verglich er mit Marvin Gaye und mutmaßt, dass seine noch junge Karriere durch die Eurovision einen ordentlichen Schub bekommt. Australien nimmt mit "Don't come easy" am 9. Mai zunächst am ersten Semifinale teil. Vorjahresvertreterin Dami Im belegte in Stockholm den zweiten Platz.

Das SunStroke Project und
Moldawiens Präsident Dodon
Moldawien - Das SunStroke Project hat sich heute in der moldawischen Hauptstadt Chisinau mit Präsident Igor Dodon getroffen. Das Treffen ist Teil der diesjährigen moldawischen Promotiontour, die u.a. noch Auftritte bei den großen Preview-Konzerten und -Partys in Tel Aviv, Amsterdam, Madrid und Moskau einschließt. Das SunStroke Project nimmt in Kiew zum zweiten Mal am Eurovision Song Contest teil, mit "Run away" wurden sie 2010 in Oslo 22., mit "Hey Mamma" treten sie am 9. Mai im ersten Semifinale an. 

Weißrussland - BTRC, das weißrussische Fernsehen, hat heute die Namen der Backings der Navi Band in Kiew vorgestellt. Das Duo wird von der Gruppe Beatris sowie Mikhail Sosunov begleitet. Mikhail Sosunov nahm 2016 als Teil der Band The EM am Eurofest teil. Trainingseinheiten erhält die Formation von Alex Panayi, der Zypern 1995 in Dublin mit "Sti fotia" vertreten hat und u.a. Helena Paparizou, Anna Vissi, Fabrizio Faniello und Sergey Lazarev auf den Eurovision Song Contest vorbereitet hat. Mit "Historyja majho žyccia" startet Weißrussland im zweiten Halbfinale.

War sie auf der Krim oder
nicht? Artsvik
Armenien - Das armenische Fernsehen ArmTV erklärte heute in einem Statement, dass der Sender bzw. die armenische Delegation keine Anhaltspunkte dafür hat, dass ihre Interpretin Artsvik von den ukrainischen Behörden auf ihre Einreisefähigkeit in die Ukraine geprüft wird. Bislang liege aus Kiew kein Einschreiben vor, dass die Teilnahme in Frage stellt. Russische Quellen berichten, dass der ukrainische Innenminister Anton Gerashenko eine Untersuchung eingeleitet hat Grund hierfür ist eine vermeintliche Reise der Sängerin auf die Halbinsel Krim, nachdem diese durch Russland annektiert wurde.

Europa - Die Europäische Rundfunkunion bietet in ihrem Shop auf Eurovision.tv in diesem Jahr für die ganz großen Eurovisionsfans eine limitierte Collector's Edition an. Darin enthalten sind sowohl die Doppel-CD mit allen 43 Beiträgen, die Download-Lizenz, ein 56seitiges Infoheftchen zum Wettbewerb sowie erstmals vier 24-Bit Vinyl-Schallplatten in bester Qualität mit allen Songs des Wettbewerbs. Für schlappe 139 Euro kann man die Box vorbestellen, in den Versand geht das Ganze voraussichtlich aber erst zum 23. Juni, nach dem Eurovision Song Contest.

Kommentare:

  1. Weißrussland:
    Ich würde die Backgroundsänger lieber als die letztendlichen Teilnehmer in Kiew sehen ;-)
    Beatris hätten 2015 für Weißrussland teilnehmen müssen und The Em 2016. Beides super Beiträge.

    Armenien:
    Allmählich kann es auch lächerlich werden. War Levina zufällig auch auf der Krim?
    Nachher werden alle disqualifiziert und die Ukraine gewinnt den ESC.

    AntwortenLöschen
  2. @Europa
    Wenn man schon nicht den Preis bemängelt, dann zumindest das verspätete Datum der Veröffentlichung! Da hat man doch keinen Bezug mehr zum ESC und die Song kann man auch nicht mehr hören.

    AntwortenLöschen